[1] seit dem 17. Jahrhundert bezeugt; Kurzform des männlichen Vornamens »Matthias« (»Matthäus«); der beliebte Vorname steht stellvertretend für „Mann“ (wie »Michel«, »Peter« und andere); die abwertende Geltung rührt vom üblichen Gebrauch der Kurzform als Rufnamen des Kindes her: der erwachsene Mann wird diesem gleichgestellt
[2] seit 1850 bezeugt
[3] seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; das Wort entstammt der Nachahmung des Grunzlautes eines Schweins
[4] seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; analog zu »Schwein«
[5] seit 1900 bezeugt; in übertriebener Darstellung konnotiert als „fettes Schwein“
[6] seit 1900 bezeugt; verkürzt aus »Piepmatz«
[7] seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; konnotiert als „Vögelchen“
[8] seit dem 16. Jahrhundert bezeugt; ursprünglich (landschaftliche) Koseform des männlichen Vornamens »Matthias« (»Mathes«), dann in appellativischen Gebrauch übergegangen
Meanings
(colloquial) männliche Person, die albern, eitel und weibisch ist
(colloquial) eine Person, die (immer wieder) versagt
(colloquial) (männliches zahmes) Schwein (Sus)
(colloquial, im übertragenen Sinne zu [3]) eine Person, die nicht sehr auf Sauberkeit bedacht ist; eine Person, die das Tischtuch während des Essens beschmutzt oder gar besudelt
(colloquial, im übertragenen Sinne zu [3]) eine korpulente Person
(colloquial) (zahmer Sing-)Vogel
(colloquial, im übertragenen Sinne zu [6]) eine kleinwüchsige Person
(familiär und umgangssprachlich scherzhaft, im übertragenen Sinne zu [6]) niedlicher kleiner Junge
„Hochstühle sind zum Essen da, weniger zum Spielen. Auch wenn die kleinen Mätze Bauklötze auf der integrierten Tischplatte stapeln können: Viel Bewegungsfreiheit bleibt nicht. Lassen Sie Ihr Kind am besten auf dem Fußboden spielen.“ Stiftung Warentest: Kinderstühle, 24.08.2007. Abgerufen am 23.03.2010.