„Mich störten damals - und stören allerdings auch heute noch - die Kopfbedeckungen der unbekannten Leute, die waren eine Mischung zwischen Fez und Turban und schienen aus irgendwelchen türkischen Kriegen zu stammen.“ Siegfried Lenz: Die Deutschstunde. Roman. C. W. Niemeyer, Hameln 1989, ISBN 3-87585-884-0 , Seite 110. Erstveröffentlichung 1968.
„Marokkaner mit roten Fezen auf den Köpfen sind dabei, die Trichter zuzuschütten.“ Lothar-Günther Buchheim: Die Festung. 2. Auflage. Hoffmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-00733-3, Seite 344. 1. Auflage auch 1995.
„Nun kam einer, der mir gefiel, ein Effendi mit dunkelgrünem Tarbusch auf dem Kopf, dem osmanischen Fez.“ Wolfgang Büscher: Ein Frühling in Jerusalem. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-87134-784-9, Seite 106 .
im 19. Jahrhundert von Berlin aus verbreitet; die genaue Herkunft bleibt unklar. Es wird vermutet, dass es sich aus dem Plural des französischen Substantivs fête ^(→ fr) „Fest“, nämlich fêtes ^(→ fr) gebildet hätte, jedoch lässt sich diese Annahme durch die Aussprache des -e- (deutsch: [feːt͡s], aber französisch [fɛ(ː)t(ə)]) nur so bestätigen, indem angenommen wird, dass das geschriebene Wort falsch bzw. eingedeutscht gelesen worden wäre. Ein weiterer Deutungsversuch geht von einer Entlehnung aus dem Englischen feats ^(→ en) „Taten“ aus, das ironisch gebraucht sein kann.
Meanings
(colloquial) lustiger Unfug
„»Laura«, sagte Jenny abermals, »glauben Sie, die kriegen was davon?« Und zeigte wiederum zur Treppe. »Nicht das Schwarze unterm Nagel! Geben Sie acht, was die für Gesichter machen werden! Das wird ein Fez! Jawohl: Gans! Husten werd' ich ihnen was!«“ Hugo Ball: Flametti oder Vom Dandysmus der Armen. In: Projekt Gutenberg-DE. Kapitel VI (URL) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *