Durch Verdumpfung von ā zu ō aus dem frühneuhochdeutschen tahen, than, welches wiederum aus dem spätmittelhochdeutschen dāhe, tāhe, Genitiv dāhen, tāhen) „Lehm“, althochdeutsch thāha „Ton, Lehm, Töpfererde, irdenes Gefäß“ hervorgegangenen war. Belegt seit der Zeit um 800. Verwandt sind das mittelniederdeutsche dā, das altenglische þō, þōhe und gotisch þāhō „Ton, Lehm“. Allen zugrunde liegt des protogermanische germ. *þanhōn „beim Trocknen schrumpfende, dichter werdende Erde“. Während die frühen Formen noch feminin waren, fand ein Genuswechsel zum maskulinen Genus wohl in Anlehnung an Lehm statt.
„Die Auswahl reiner Tone verfeinert sich und höhere Brenntemperaturen bis zu 800 °C werden erreicht.“ Volker J. Dietrich: Die Wiege der abendländischen Kultur und die minoische Katastrophe – ein Vulkan verändert die Welt. 2004, ISSN 0379-1327, Seite 18
mittelhochdeutsch dōn ^(→ gmh), tōn ^(→ gmh), entlehnt von lateinisch tōnus ^(→ la) „Klang, Spannung, Ton“, das auf griechisch τόνος (tonos^☆) ^(→ grc) „Saite, Seil, Spannung“ zurückgeht. Das mittelhochdeutsche Wort setzt außerdem zugleich althochdeutsch tuni ^(→ goh) „Dröhnen“ fort, das seit dem 11. Jahrhundert belegt ist.
Meanings
etwas, das man hören kann; Klang, Laut
„Sie hörte einen Ton wie von zerreißendem Stoff, und ihre Gelenke wurden zusammengebunden. An dem eiskalten Luftzug spürte sie, daß die Tür geöffnet wurde, und in der nächsten Sekunde war sie im Garten.“ Edgar Wallace: Der Frosch mit der Maske. Abgerufen am 25. Oktober 2021.
Abstufung einer Farbe
Das Rot gefällt mir nicht, ich probiere einen anderen Ton aus.
(no-plural) Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen
Dein Ton ist ziemlich schroff, beruhige dich erstmal.
„Auch der Reichspropagandaminister schwärmte in höchsten Tönen von den neuen Waffen.“ Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0 , Seite 65.
„Sein Ton wird sanfter.“ Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5 , Seite 235.
„Das Seltsame war, dass ich drei Monate später eine Postkarte von ihr bekam, aus einem Luxushotel in irgendeinem Land der Dritten Welt – Belize, Honduras oder so –, und die war in einem überaus freundlichen Ton gehalten.“ Philip Roth: Das sterbende Tier. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2004 (übersetzt von Dirk van Gunsteren), ISBN 3-499-23650-8, Seite 103. Englisches Original 2001.
„Es ist völlig sinnlos, herausfinden zu wollen, wer mit der Verrohung des Tons angefangen hat.“ Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X , Seite 68.
Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen, zum Beispiel im Chinesischen, zur Unterscheidung von Wörtern
In Tonsprachen werden die Töne zur Unterscheidung von Wörtern verwendet.
„Das Chinesische kennt vier solcher Töne, einen hohen Ton, einen steigenden Ton, einen tiefen (genauer: leicht fallend-steigenden) Ton und einen fallenden Ton.“ Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift, Campus Verlag, Frankfurt/New York 1990, Seite 176, ISBN 3-593-34346-0.
(Phonetik) „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen
Die Junktur „fällt (wie die Phänomene Ton, Intonation, Akzent und Quantität) in den Bereich der prosodischen Merkmale.“ Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen, Beck, München 1995, Seite 80, ISBN 3-406-39206-7.
pt tom (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · es tono (Abstufung einer Farbe) · bg звук (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · el τόνος (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · pt tom (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · it tono (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · en tone (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · fr son (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · it suono (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · es tono (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · be гук (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · en tone (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · ru звук (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · ru оттенок (Abstufung einer Farbe) · ru поведение (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · sq tingull (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · fr ton (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pt tom (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · et toon (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · en intonation (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · es sonido (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · la tonus (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · hr zvuk (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · ca to (Abstufung einer Farbe) · sv ljud (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · it sfumatura (Abstufung einer Farbe) · it tono (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · la sonus (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · el τρόπος (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · en tone (Abstufung einer Farbe) · sv klang (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · lt tonas (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · hu tónus (Abstufung einer Farbe) · sq tingull (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · is ómur (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · cs tón (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · el ήχος (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · el τόνος (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pt tom (Abstufung einer Farbe) · it intonazione (Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen) · en sound (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · ja 音 (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · hu hang (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · fo tóni (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pl odcień (Abstufung einer Farbe) · pl ton (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · it tono (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · sq tingull (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · es tono (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · el τόνος (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · lv tonis (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · tr ses (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · da tone (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · ca so (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pl akcent prozodyczny (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · ja 音 (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pl ton (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · no tone (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pl dźwięk (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · en attitude (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · ru тон (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · nl toon (Abstufung einer Farbe) · ia tono (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · fi ääni (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · el απόχρωση (Abstufung einer Farbe) · en manners (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · sq tingull (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · en shade (Abstufung einer Farbe) · fr ton (Abstufung einer Farbe) · pl ton (etwas, das man hören kann; Klang, Laut) · pl akcent (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · it tonalità (Abstufung einer Farbe) · it comportamento (kein Plural: Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen) · pl akcent wyrazowy (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · pl ton (Abstufung einer Farbe) · en tone (Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen zur Unterscheidung von Wörtern) · nl toon (etwas, das man hören kann; Klang, Laut)