Tonfall de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈtoːnˌfal]
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Ton und Fall
Meanings
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Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird, zum Beispiel zum Ausdruck von Gefühlen
„Nach Ronalds verwundertem Tonfall hatte er dieses Fremdwort noch nie gehört.“
Robert Neumann: Ein unmöglicher Sohn. Roman. Desch, München/Wien/Basel 1972, ISBN 3-420-04638-3, Seite 129.„Sein Tonfall duldete keinen Widerspruch, er ging sogleich zurück in sein Zimmer, das neben meinem lag.“
François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8 , Seite 145. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.Er brachte seine Kritik in einem sehr sarkastischen Tonfall vor.
„Meine Beobachtungen aus Schweden und aus der BRD zeigen, daß man schon in den ersten Schuljahren charakteristische Unterschiede in der Verwendung von Füllwörtern, Schimpf- und Fluchwörtern und in paralinguistischen Verhaltensweisen wie Tonfall, Sprechtempo, Lachen, feststellen kann.“
Els Oksaar: Spracherwerb im Vorschulalter. Einführung in die Pädolinguistik. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, ISBN 3-17-004471-0, Seite 120 f.„Es hätte in meiner Jugend als eine Lästerung gegolten, wenn man das Gotteswort in einem anderen Tonfall vorgetragen hätte, als es der Brauch vorschrieb.“
Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 89. Isländisches Original 1975.„Ihr Tonfall ist distanziert, auf Gerbers Fragen geht sie nicht ein.“
Larissa Rhyn, Katrin Büchenbacher: Kein Doktortitel wegen eines Tweets: So weit reicht Chinas Einfluss auf Schweizer Hochschulen. Ein Schweizer Doktorand twittert kritisch über China. Danach will seine Professorin an der Universität St. Gallen nichts mehr mit ihm zu tun haben – sie fürchtet, kein Visum mehr zu bekommen. In: NZZOnline. 3. August 2021, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 6. August 2021) .
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(Phonetik) Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen
Briten und Amerikaner kann man schon am Tonfall sehr gut unterscheiden.
„Es ist nicht Kloses Stimme, diese ein wenig dröhnende, ein wenig rauhe Stimme im Berliner Tonfall, es ist eine gepflegte, harte, sachliche, ein wenig manirierte Stimme, die eines geübten, routinierten Sprechers.“
Heinz Rein: Finale Berlin. Roman. Ullstein, ohne Ortsangabe 2017, ISBN 978-3-548-28730-0, Seite 53. Originalausgabe 1947.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Tonfällen | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Tonfälle | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Tonfälle | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Tonfälle | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Tonfalls | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Tonfalles | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Tonfall | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Tonfall | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Tonfall | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Synonyms
Translations (7)
bg интонация (Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird, zum Beispiel zum Ausdruck von Gefühlen) · hu hangnem (Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird, zum Beispiel zum Ausdruck von Gefühlen) · ro inflexiune (Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird, zum Beispiel zum Ausdruck von Gefühlen) · hu hanglejtés (Phonetik: Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen) · sv tonfall (Phonetik: Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen) · sv tonfall (Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird, zum Beispiel zum Ausdruck von Gefühlen) · hu hanghordozás (Phonetik: Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen)