die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8
Die Zahl 88 besteht aus zwei Achten.
„Es war ein verwickelter und verwirbelter Zahlenhaufen, mehr als hundert Ziffern, und bald erkannte ich, eine Null war keine Null, und eine Sechs war keine Sechs, und eine Sieben war beinahe nie eine Sieben, und eine Zwei war eine Acht.“ Jan Koneffke: Paul Schatz im Uhrenkasten. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 2000, ISBN 3-7701-5219-0, Seite 67 .
„‹Also merke dir die Zahlen: drei, vier, fünf, am Schluß die Acht.› Krämer nickte.“ Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen. Roman. Ungekürzte Ausgabe, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1961 (rororo Taschenbuch 416/417), Seite 56 (Erstausgabe 1958) .
„Aus Fünf und Sechs, So sagt die Hex, Mach Sieben und Acht, So ist’s vollbracht: Und Neun ist Eins, Und Zehn ist keins.“ Helmut Kracke; Zeichnungen von Rudolf Bertig: Aus eins mach zehn und zehn ist keins. Glanz und Elend der Mathematik. Wunderlich Verlag Leins, Tübingen 1968, Seite 15 .
Die Acht ist der Nachfolger der Sieben.
(bundesdeutsch (ohne südostdeutsch) insbesondere, schweizerisch,) etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; Verformung (eines Rades)
„Während sein eigenes Rad noch fahrbereit ist, zeigt das Vorderrad des Unfallgegners eine irreparable Acht, so dass es gänzlich auszubauen ist.“ Holger Burckhart (Herausgeber): Sprache der Didaktik – Didaktik der Sprache. Festschrift für Hans Messelken. Königshausen und Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2553-9, Seite 235 .
„Daran fehlen ein paar Speichen und die Felge ist so stark verbeult, das[s] Radfahrer von einer Acht sprechen.“ Peter Besser: Mit dem Fahrrad zum Mond. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8391-9213-9, Seite 24 .
„Eine Wand war bemalt mit Motiven, die einer Acht glichen, durchbrochen von Ornamentbändern mit stilisierten Myrtenzweigen.“ Kerstin Jentzsch: Seit die Götter ratlos sind. Roman. Heyne Verlag, München 1996, ISBN 3-453-09954-0, Seite 176 .
„Oder wenn anklagend einer sein zu einer verschrumpelten Acht zusammengefahrenes Fahrrad hochhebt oder wenn gar, noch schlimmer, Rad und Mensch unter dem Wagen liegen, nur weil man nicht rechtzeitig abgestoppt oder voller Angst vielleicht Bremse und Gashebel verwechselt hat oder nicht daran dachte, daß man bei Glatteis nicht Caracciola spielen soll.“ Gertrud Oheim; Illustration und erklärende Zeichnungen im Text von Gerhart Kraaz: Einmaleins des guten Tons. Bertelsmann, Gütersloh 1957, Seite 320 (Erstausgabe 1955) .
(colloquial, jocular) verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke
„Ihr Handy in der Tasche piepte, und sie ging ein Stück beiseite, schaute zum Fenster hinaus auf den Hof, wo gerade zwei in der Acht geschlossene Frauen aus einem Polizeiauto gebracht wurden, eine der Frauen schrie und versuchte, eine Polizeibeamtin zu treten.“ Franz Josef Degenhardt: Für ewig und drei Tage. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-351-02857-1, Seite 143 .
„Da schlägt Torsten mit der Acht, die seine Hände zusammenhält, gegen die Wand.“ Willi Bredel: Die Prüfung. Roman aus einem Konzentrationslager. 1.–30. Tausend, Aufbau-Verlag, Berlin 1946, Seite 84 (Erstausgabe 1934) .
Spielkarte mit dem Wert 8
Die Acht sticht immerhin die Sieben.
„Der Hausmeister, durch seinen Stich wie gestochen, kam mit Karo Aß hinterher, ich mußte bedienen, Jan pfefferte die Zehn rein, Kobyella strich weg, zog den König, ich hätte stechen sollen, stach aber nicht, warf Kreuz Acht ab, Jan talgte, was er konnte, kam sogar ans Spiel mit Pique Zehn, da stach ich und verdammt, Kobyella mit Pique Bube drüber, den hatte ich vergessen oder dachte, den hätte Jan, aber Kobyella hatte, stach drüber und wieherte, natürlich jetzt Pique hinterher, ich mußte abwerfen, Jan talgte, was er konnte, dann endlich kamen sie mir mit Herzen, aber das half alles nix mehr: […].“ Günter Grass: Die Blechtrommel. Roman. 323.–372. Tausend, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1964, Seite 194 (Erstausgabe im Verlag Luchterhand, Neuwied am Rhein/Darmstadt/Berlin-Spandau 1959) .
„Sie traten in das Kasino. […] ‚Hundert Mark auf die Acht.‘ Und er warf seinen Schein auf den Tisch.“ Hanns Heinz Ewers: Alraune. Die Geschichte eines lebenden Wesens. Siebzehnte Auflage. Georg Müller Verlag, München [circa 1914], Seite 145–146 (Zitiert nach Internet Archive; Erstaugabe 1911) .
„Aufgabe: Die Karten sollen so verlegt werden, daß in der 1. Reihe auf jedem Platz die Zweien, Fünfen, Achten und Buben in gleicher Farbe übereinander liegen.“ Friedrich Meister: Leichte und schwierige Patiencen. Philler, Minden 1959, Seite 42 (Erstausgabe 1936) .
„Carl Brenten erzählte auf dem Rückweg von kuriosen Spielen, die er gemacht, einen Pik ohne Fünfe, einen Null ouvert mit Sieben, Acht und – König.“ Willi Bredel: Die Väter. Roman. 4. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin 1952, Seite 40 (Erstausgabe 1941) .
(colloquial) Verkehrsstrecke der Linie 8 eines öffentlichen Verkehrsmittels (Bahn, Straßenbahn, Bus oder dergleichen); öffentliches Verkehrsmittel (Bahn, Straßenbahn, Bus oder dergleichen) der Linie 8
„Wer mit der Linie 3 aus Mögeldorf kommt und in die ‚Acht‘ umsteigen will, sollte dies am Hauptbahnhof tun.“ Umweg für Linie 8. In: Nürnberger Nachrichten. 9. Juli 1992, Seite 16 .
Figur, deren Form eine 8 darstellt
„Er ging in Achten um die Sessel rum.“ Walter Kempowski: Uns geht’s ja noch gold. Roman einer Familie. Carl Hanser Verlag, München 1972, ISBN 3-446-11620-6, Seite 313 .
„Aber Melusine lachte nur und fuhr fort, Bogen zu schneiden, Achten zu ziehen und sich mit halb erhobenen Armen und herabhängenden Händen zu den Walzertakten, die sie trällerte, zu wiegen.“ Manfred Hausmann: Der Überfall. Gesammelte Erzählungen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1952, Seite 266 .
„Die Schüler laufen diagonal in der Form einer Acht ([…]).“ Günter Borrmann, Hans Mügge: Gerätturnen in der Schule. Volk und Wissen, Berlin 1957, Seite 127 .
„Es schlägt mit Hals und Kopf nervös eine Acht.“ Judith Kuckart: Lenas Liebe. Roman. 1. Auflage. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-5918-5, Seite 243 .
„Sie war im Begriffe zu antworten, als wir uns [beim Tanz] ſcheiden mußten die groſſe Achte zu machen, und mich duͤnkte einiges Nachdenken auf ihrer Stirne zu ſehen, als wir ſo vor einander vorbeykreuzten.“ Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werthers. 1. Auflage. Erſter Theil, in der Weygandſchen Buchhandlung, Leipzig 1774, Seite 36, 40 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
„Auf dem Weg zur Bahn patrouillieren radfahrende Landjäger, sie fahren wie Kunstfahrer kleine Bögen und graziöse Achten, auf dem Bahnsteig schreite ich eine Ehrenkompagnie schwerbewaffneter Gendarmen ab.“ Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Ungekürzte Ausgabe [1.–30. Tausend], Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1963 (rororo Taschenbuch Ausgabe 583), Seite 167 (Zitiert nach Internet Archive; Erstausgabe im Querido Verlag, Amsterdam 1933) .
etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist
„Ich habe seit Acht auf Dich gewartet.“ Maximilian Quenel: Wiedergeburt. In: Hermann Kesten (Herausgeber): 24 neue deutsche Erzähler. Frühwerke der neuen Sachlichkeit. Verlag Kurt Desch, München/Wien/Basel 1973, ISBN 3-420-04685-5, Seite 38 (Nachdruck der Ausgabe Kiepenheuer, Berlin 1929) .
„Der Flüchtlingspolitiker Hakan Tas hat mit der Acht einen sicheren Listenplatz bei der Linken.“ Hülya Gürler: Mit erweitertem Blick. In: taz.die tageszeitung. 15. September 2016, ISSN 0931-9085, Seite 21 (taz Print-Archiv, abgerufen am 5. November 2017) .
„Von der Jerusalemer Kirche schlug es Acht.“ Dora Duncker; illustriert von Friedrich Stahl: Grossstadt. Roman. 1. bis 10. Tausend, Rich. Eckstein Nachf. (H. Krüger), Berlin [1899], Seite 52 .
„Er hatte sie ‚in die Acht‘ geladen – in den achten Stock der Berliner Regierungszentrale.“ Wolfgang Reuter: Codename „Alpha“. In: DER SPIEGEL. Nummer 10, 7. März 2005, ISSN 0038-7452, Seite 76 .
pl ósemka (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · da otter (Spielkarte mit dem Wert 8) · sr осмица (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · ru восьмёрка (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · pl ósemka (Spielkarte mit dem Wert 8) · sh осмица (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · en eight (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · ru восьмёрка (Spielkarte mit dem Wert 8) · lb Aachter (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · bs осмица (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · hsb wósomka / wosomka (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hsb wósom (Spielkarte mit dem Wert 8) · ro optar (Spielkarte mit dem Wert 8) · ca vuit (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · sr осмица (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · be васьмёрка (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · da ottetal (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · uk вісімка (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · it otto (Spielkarte mit dem Wert 8) · hsb wosmička (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fr huit (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · es ocho (Spielkarte mit dem Wert 8) · ru наручни (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · ru восьмёрка (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · sh осмица (Spielkarte mit dem Wert 8) · fr huit (Spielkarte mit dem Wert 8) · sh осмица (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · bs осмица (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · lv astoņnieks (Spielkarte mit dem Wert 8) · mk осумка (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · fr huit (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · bs осмица (Spielkarte mit dem Wert 8) · hsb wósom (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · sk osmička (Spielkarte mit dem Wert 8) · sk osmička (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · en eight (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · bg осмица (Spielkarte mit dem Wert 8) · sk osmička (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · bg осмица (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fr voilage (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · fr menottes (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · sk želiezka (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · ca huit (Spielkarte mit dem Wert 8) · hr osmica (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · fi kahdeksikko (Spielkarte mit dem Wert 8) · yi אַכט / (Spielkarte mit dem Wert 8) · fr bracelets (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · uk вісімка (Spielkarte mit dem Wert 8) · ru восьмёрка (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · tg ҳашт (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · it otto (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · en handcuffs (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · fr huit (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · dsb wósymka (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · lv astoņnieks (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · sr осмица (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hsb wósomka / wosomka (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · mha ثَمَانِيَة٬ ثَمَانْيَة (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hr osmica (Spielkarte mit dem Wert 8) · en eight (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · en eight (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · lb Aachtchen (Spielkarte mit dem Wert 8) · pl ósemka (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hr osmica (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · it otto (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · sk osmička (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · lb Aacht (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fr huit (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · en buckled wheel (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · dsb wósymka (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · af agt / ag (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hsb wosmička (Spielkarte mit dem Wert 8) · hsb wosmička (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · hsb wósomka / wosomka (Spielkarte mit dem Wert 8) · sr осмица (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · fa هشت (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · yi אַכט / (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · lt aštuonetas (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · it scentratura (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · mk осумка (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · ru наручники (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · sv åtta (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · en eight (Spielkarte mit dem Wert 8) · ro opt (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fi kahdeksikko (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · sv åtta (Spielkarte mit dem Wert 8) · sh осмица (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · mk осумка (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · da ottetal (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · en twisted rim (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · sk osmička (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · uk вісімка (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fr voile (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · he שְׁמוֹנָה / שמונה (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · fr voilement (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · bg осмица (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · sh осмица (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · bs осмица (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · ja 八字 (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · cs osmička (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · sr осмица (Spielkarte mit dem Wert 8) · dsb wósymka (Spielkarte mit dem Wert 8) · mk осумка (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · it otto (etwas, das mit der Ziffer 8 (in einer Liste, Uhrzeit oder dergleichen) bezeichnet ist) · pt oito (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · nl acht (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · it manette (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · ca huit (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · hsb wósom (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · ru восьмёрка (Figur, deren Form eine 8 darstellt) · pl ósemka (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · es ocho (die natürliche Zahl zwischen der Sieben und der Neun; die Ziffer 8) · bg белезници (verschließbare, aus einem Metallring bestehende, aufklappbare Fesseln um die Handgelenke) · mk осумка (Spielkarte mit dem Wert 8) · hr osmica (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · it otto (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · ca vuit (Spielkarte mit dem Wert 8) · bs осмица (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8) · ru восьмёрка (etwas, das der Form der Ziffer 8 ähnelt; insbesondere: Verformung (eines Rades)) · da otter (Verkehrsstrecke der Linie 8 eines Verkehrsmittels; öffentliches Verkehrsmittel der Linie 8)
Das Wort geht über die mittelhochdeutschen Formen āhte ^(→ gmh) / āht ^(→ gmh), æhte ^(→ gmh) auf die seit dem 11. Jahrhundert bezeugte althochdeutsche Form āhta ^(→ goh) ‚(durch Rechtsspruch angeordnete) Verfolgung, Friedlosigkeit‘ zurück. Diese Formen lassen sich wie mittelniederdeutsches achte ^(→ gml), mittelniederländisches achte ^(→ dum), altfriesisches acht ^(→ ofs) / achte ^(→ ofs) und altenglisches ōht ^(→ ang) auf eine (nicht überlieferte) westgermanische Ausgangsform zurückführen, die *āhtō f gelautet haben und womöglich aus einer älteren Form *anhtō hervorgegangen sein müsste.
Dudens Herkunftswörterbuch zufolge sei das Wort verwandt mit altirischem écht ^(→ sga) ‚Totschlag aus Rache‘ und somit ein den Kelten und Germanen gemeinsames Wort, dessen weitere Herkunft jedoch dunkel ist. Pfeifer spricht hierzu nicht von Verwandtschaft, sondern meint, es ließe sich mit irischem ēcht ^(→ ga) ‚Totschlag (aus Rache)‘ verknüpfen. Kluge formuliert noch vorsichtiger und hält zunächst allgemein fest, dass das Wort außergermanisch mit einer Reihe von lautlich und semantisch ähnlichen Wörtern verglichen werden kann, der Zusammenhang in allen Einzelfällen jedoch unsicher und unklar sei: Einerseits lasse es sich ihm zufolge vergleichen mit altirischem écht ^(→ sga), dessen Bedeutung er mit ‚Mord, Totschlag‘ sowie ‚Erschlagener‘ angibt, dabei jedoch einwirft, dass es auch antizipatorisch gebraucht werden könne, und er das Wort letztlich auf eine erschlossene Ausgangsform *anktu- zurückführt, sowie mit hethitischem ? (Lauffenburger: henkan-; Kloekhorst: ḫenkan-; ḫe-en-kan) ^(→ hit) ‚Seuche, Tod‘, das auf eine indoeuropäische Ausgangsform *henk- zurückgehe. Andererseits sei es vergleichbar mit griechischem ἀνάγκη (anankē^☆) ^(→ grc), altirischem éicen ^(→ sga) und kymrischem angen ^(→ cy) ‚Zwang, Notwendigkeit‘ sowie lateinischem necesse ^(→ la) ‚unausweichlich, unumgänglich, unabänderlich, notwendig, erforderlich‘. Pfeifer merkt hierzu an, dass außerhalb des Westgermanischen und Keltischen weitere Verwandte nicht mit Sicherheit feststellbar seien, sodass die Herkunft des Wortes ungeklärt bleibt.
Meanings
((Mittelalter), historical) (durch Rechtsspruch als weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte) Verwehrung des Rechtsschutzes (wodurch diese vogelfrei wird)
„Noch ein Jahr zuvor verließen der Heidelberger und der sächsische Kurfürst mit der als Protestation bezeichneten Aktion den Reichstag von Speyer, als der Kaiser Luther mal wieder in die Acht nehmen wollte.“ Idealer Ort für Jagdausflüge und Gespräche. In: Mannheimer Morgen. 10. September 2012, Seite 21 (Ausgabe Rhein-Neckar) .
„Hin und wieder wurde vermittelt und beraten, aber keine Verſtaͤndigung erzielt, worauf der Kaiſer endlich uͤber die hartnaͤckige Stadt die Acht verhaͤngte und den Herzog von Bayern zum Vollſtrecker derſelben erklaͤrte.“ Ricarda Huch: Der große Krieg in Deutſchland. Erſter Band, Das Vorſpiel, 1585—1620, Inſel-Verlag, Leipzig 1912, Seite 106 (Zitiert nach Internet Archive) .
„Der Kaiſer verſaͤumte nicht, den Pfalzgrafen Caſimir mit Acht und Aberacht zu bedrohen, und Abmahmahnungsſchreiben an ſeine Truppen zu erlaſſen, die doch in der That zuletzt die Aufloͤſung des pfaͤlziſchen Heeres bewirkten.“ Leopold Ranke: Die roͤmiſchen Paͤpſte, ihre Kirche und ihr Staat im ſechszehnten und ſiebzehnten Jahrhundert. 1. Auflage. Zweiter Band, Duncker und Humblot, Berlin 1836, Seite 112–113 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
„Den hat der Kaiſer in allen Städten auf Gaſſen und Plätzen in die offene Acht ausblaſen laſſen, ich kenn’ ihn nicht – ich bin der Hauptmann Glasäpflein – hab’ keinen andren Namen – jetzt – wieder hat’s einer gerufen: ‚Wildgraf am Rhein!‘“ Leo Perutz: Die dritte Kugel. 6. Auflage. Albert Langen, München 1915, Seite 23 (Zitiert nach Google Books) .
„Durch die Lösung von der Acht erhielt der einstmals Geächtete seine volle bürgerliche Stellung und auch sein Vermögen wie vor der Acht wieder.“ Wikipedia-Artikel „Reichsacht“ (Stabilversion)
(figurative) Ausschluss aus einer Gemeinschaft; Verurteilung (als gemeinschaftsfeindlich)
„Seither tickt im ‚Runden Eck‘ eine Zeitbombe für die DDR – tonnenweise Belege für die Jahrzehnte flüssiger Zusammenarbeit der verschiedensten gesellschaftlichen Kräfte mit der in Acht und Bann geratenen Repressionsbehörde.“ Jeder Tag ein Alptraum. DDR-Bürgerkomitees bewachen den Stasi-Nachlaß – und werden mit dem Aktenberg nicht fertig. In: DER SPIEGEL. Nummer 17, 23. April 1990, ISSN 0038-7452, Seite 50 .
„Jetzt verhängt, wie Dr. Robert mitteilt, auch der Reichstheaterrat angeſichts jener Inſzenierung die Acht über ihn.“ Der Fall Robert. In: Voſſiſche Zeitung. Berliniſche Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Nummer 120, 5. März 1920, Seite [3] (Abend-Ausgabe; URL, abgerufen am 5. November 2017) .
cs acht (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · fr ostracisme (Ausschluss aus einer Gemeinschaft) · sv akt (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · pl banicja (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · yi חרם (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · he חֵרֶם (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · it bando (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · nl acht (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · en outlawry (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · sv fredlöshet (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · ru опала (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · en ban (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · it ostracismo (Ausschluss aus einer Gemeinschaft) · it bando (Ausschluss aus einer Gemeinschaft) · dsb klatba (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · uk опала (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · mha حِرْم (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · yi אַכט (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · dsb wukazanje (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · fr ban (Ausschluss aus einer Gemeinschaft) · fr ban (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · en ostracism (Ausschluss aus einer Gemeinschaft) · cs klatba (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes) · hsb klatwa (weltliche Strafe gegenüber einer Person erteilte Verwehrung des Rechtsschutzes)
Das Wort geht über die mittelhochdeutschen Formen ahte ^(→ gmh) / aht ^(→ gmh) auf die seit dem 8. Jahrhundert bezeugte althochdeutsche Form ahta ^(→ goh) ‚Überlegung; Meinung; Ansehen‘ zurück. Diese Formen lassen wie mittelniederdeutsches achte ^(→ gml) / acht ^(→ gml), mittelniederländisches achte ^(→ dum) / acht ^(→ dum), altfriesisches achte ^(→ ofs) und altenglisches eaht ^(→ ang) / aht ^(→ ang) / æht ^(→ ang) / eht ^(→ ang) eine (nicht überlieferte) westgermanische Ausgangsform *ahtō f ‚Beachtung (und dergleichen)‘ annehmen. Das hierzu verwandte, nicht mit einem Dental erweiterte gotische 𐌰𐌷𐌰 (aha) ^(→ got) ‚Sinn, Verstand‘ lässt eine (erschlossene) germanische Verbalwurzel *ah- ‚denken, meinen‘ erkennen. Somit wären die erstgenannten Formen t-Erweiterungen eines (erschlossenen) germanischen Stammes *ah-. Wegen der wenig prägnanten Lautform ist die weitere Herkunft unklar: Kluge meint, dass für die t-Bildungen ein Anschluss an die Sonderbedeutung ‚wiegen, erwägen, wägen‘ bei der (erschlossenen) indoeuropäischen Wurzel *aǵ- ‚bewegen, treiben‘ erwogen werden könnte, doch müssten dann die Bildungen ohne t abgetrennt werden. Auch wäre ihm zufolge ein möglicher Anschluss an die (erschlossene) indoeuropäische Wurzel *aḱ- ‚scharf, spitzig‘ (vergleiche »Ecke«) mit übertragener Bedeutung denkbar.
Außergermanische Beziehungen sind unsicher: Ob sich die germanische Gruppe mit außergermanischen Formen wie griechisches ὄκνος (oknos^☆) ^(→ grc) ‚Zaudern, Zögern, Bedenklichkeit; Scheu‘ und ὀκνεῖν (oknein^☆) ^(→ grc) ‚zaudern, zögern, Bedenken tragen‘, tocharisches 𑀆𑀓𑀲- (āks-) ^(→ txb) ‚wach sein‘ verbinden und der (erschlossenen) indoeuropäischen Wurzel *ok- ‚überlegen‘ zuordnen lässt, ist, Pfeifer zufolge, nicht mit Sicherheit zu erweisen. Kluge meint, dass zu einer Ausgangsbedeutung ‚(hoch) achten‘ griechisches ὄκνος (oknos^☆) ^(→ grc) an sich semantisch sehr gut passe, doch stimme das nicht zum sonstigen Bedeutungsumfang der germanischen Wörter. Ihm zufolge könne hierbei ein sekundärer Zusammenfall der letztgenannten indoeuropäischen Wurzeln *aḱ- ‚spitzig, scharfsinnig‘ und *ok- ‚scheuen‘ erwogen werden.
Meanings
(outdated) Aufmerksamkeit, Beachtung; Fürsorge
„Worüber ist das Buch: sagt Marie endlich, ohne Acht für Unhöflichkeit und Benehmen im Restaurant gegen Fremde.“ Uwe Johnson: Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. [Band 1], Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, Seite 284 .
„Der Kleine widerſtrebte, ſteif und unbeweglich, indes er an der Mutter vorbeiſtarrte, gerade hinaus mit offenen, tränenvollen Augen, den Mund vom Weinen zuckend, ohne Acht auf die ſtreichelnden Hände.“ Ilse Frapan-Akunian: Arbeit. Roman. Zweite Auflage. Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1903, Seite 6 (Zitiert nach Internet Archive) .
„Dabei bleibt jedoch die Zeitstruktur, die notwendige Momenthaftigkeit, außer Acht.“ Niklas Luhmann: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-28266-2, Seite 211 .