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mittelhochdeutsch eʒʒen, althochdeutsch eʒʒan „Speise, Mahlzeit“, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Meanings
eine zubereitete Speise
„Hier blieben wir nicht weniger als drei volle Tage, bekamen außerordentlich gutes Essen und hatten, neben anderen gewöhnlichen Nahrungsmitteln, Fisch, Brot und Butter.“ James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9 , Seite 157. Englisches Original 1843.
„Jedes Essen kostete je nach Angebot zwischen 25 und 45 Pfennigen, also zwischen einem knappen Stundenlohn einer Hilfsarbeiterin und dem Drittel eines Facharbeiterstundenlohns, außerdem natürlich entsprechende Lebensmittelmarken.“ Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 232 .
Das war ein leckeres Essen.
„Eine Dienerin trug nun das Essen auf.“ Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 2, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 269 . Chinesisches Original 1755.
„Einer der jungen Bücherpagen nämlich machte ihn darauf aufmerksam, daß er das Essen für den Herrn Archivar aus dem Gasthaus geholt habe.“ Hermann Kasack: Die Stadt hinter dem Strom. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-39061-9, Seite 105. Entstanden in der Zeit 1942 – 1946.
die Tätigkeit der Nahrungsaufnahme
Beim Essen kann man sich gut unterhalten.
„Schon während des Essens hatten sich ihre Bedenken, ob einem jungen Mann aus gutem Hause eine so schlichte Mahlzeit schmecken würde, aufgelöst.“ Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 139.
Mahlzeit, festliche Mahlzeit
Er wurde von seinem Geschäftspartner zum Essen eingeladen.
Lebensmittel
Man sollte zusammen mit den Kindern Essen einkaufen.