Dusel de · NOUN
Pronunciation
- audio
- rhymes uːzl̩
- [ˈduːzl̩]
Etymology
im 16. Jahrhundert aus dem Niederdeutschen entlehnt, verwandt mit dösen; ab dem 19. Jahrhundert auch mit der Bedeutung „Glück“
Meanings
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unerwartetes Glück, oft unverdientes Glück, mit dem man gerade noch einer unangenehmen Situation entkommt
„Den größten Dusel seit Jahren hatte ich, als ich nach Hause kam.“
J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Roman. 19. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2014, ISBN 978-3-499-23539-9, Seite 201. Englisches Original 1951.Am Ende gewann – wieder einmal mit Dusel – Bayern München.
„Mit dem Dusel der Abenteurer grade in dem Moment aus der Polizeihaft entlassen, da die andern alle verhaftet werden, fährt er mit dem ersten Morgenzug nach Stolpe, grade recht ins Schlamassel, und nun sitzt er und schreibt.“
Hans Fallada: Bauern, Bonzen und Bomben. Roman. Aufbau, Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-2793-9, Seite 442. Erstveröffentlichung 1931.Da hast du aber noch mal Dusel gehabt.
„Aber wahrscheinlich haben die meisten von der Besatzung ihren Dusel schon halb vergessen.“
Lothar-Günther Buchheim: Die Festung. 2. Auflage. Hoffmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-00733-3, Seite 16. 1. Auflage auch 1995.
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Gefühl der Benommenheit
Vom ersten Zug an der Zigarette bekam er einen Dusel im Kopf.
Entschuldigung, das war nicht so gemeint, das kann im Dusel der Gefühle schon mal passieren, dass man ein falsches Wort wählt.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Dusels | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Dusel | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Dusel | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Dusel | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Deriveds
duselig · Duselsieg · Gefühlsduselei
Hyponyms
Synonyms
Massel · Glück · Benommenheit · Taumel
Translations (4)
sv yra (Gefühl der Benommenheit) · sv yrsel (Gefühl der Benommenheit) · sv tur (Glück) · en luck (Glück)