Sprachebene de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈʃpʁaːxˌʔeːbənə]
Etymology
Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Ebene
Meanings
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die verschiedenen grammatischen Teilbereiche Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik und Textlinguistik
Mit dem Stichwort Sprachebene im Index wird verwiesen auf: „Menschliche Sprache ist geschichtet: In jeder Schicht werden Einheiten nach bestimmten Regeln zusammengesetzt. Die Einheiten der höheren Ebene ergeben sich nicht automatisch als Resultat der Kombination von Einheiten der niedrigeren Ebene…“
Heinz Vater: Einführung in die Sprachwissenschaft. Fink, München 1994, Seite 18. ISBN 3-8252-1799-X.Mit Sprachebene weist man darauf hin, dass die grammatischen Teilbereiche und oft auch die Grammatiken nach dem Prinzip "von den kleinen zu den immer größeren Einheiten" organisiert sind.
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Anredeformen, die dazu dienen, die soziale Position der Gesprächspartner untereinander und der Personen, über die gesprochen wird, zu kennzeichnen
Sprachebenen im Sinne von - oft grammatikalisierten - Anredeformen sind vor allem in ostasiatischen Sprachen verbreitet.
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Ausdrucksweise/Sprechweise einer bestimmten Stilebene
Die Sprachebenen können sich von vulgär bis zu gehoben erstrecken.
„Viele der in den Rotwelsch-Dialekten und den Viehhändlersprachen vorkommenden Hebraismen ist es gelungen, in moderne Sondersprachen einzugehen und auch im Wortschatz anderer Sprachebenen, wie den regionalen Umgangssprachen und sogar in der Standardsprache, eine neue, aktive Rolle zu spielen.“
Klaus Siewert: Hebraismen in deutschen Sondersprachen. In: Monika Grübel, Peter Honnen (Herausgeber): Jiddisch im Rheinland. Klartext, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0886-4, Seite 85-109, Zitat Seite 100.„Für unsere Zwecke genügt es, ein etwas gröberes Bild der Sprachebenen und der jeweils dazugehörigen Sprachordnungen für die DDR zu zeichnen, denn wir benötigen im Grunde nur eine Bestimmung zweier sprachlicher Orte: des Ortes, an dem der Witz sich entfaltet hat und jenes Ortes, der ihm Gegenstand der Kritik war.“
Andrea Schiewe, Jürgen Schiewe: Witzkultur in der DDR. Ein Beitrag zur Sprachkritik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-34025-7, Seite 23.„Was die Sprachebene angeht, sind diese Wörter alle mehr oder minder vulgär.“
Hans-Martin Gauger: Das Feuchte und das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62989-1 , Seite 27.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Sprachebene | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachebene | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachebene | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachebene | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachebenen | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachebenen | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachebenen | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachebenen | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic |
Hypernyms
Sprachwissenschaft · Linguistik · Sprache
Hyponyms
Pragmatik · Phonetik · Semantik · Syntax · Phonologie · Morphologie · Honorativ · Textlinguistik