Schlendrian de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃlɛndʁiaːn]
- audio
Etymology
Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert belegt. Zugrunde liegen das Verb schlendern und möglicherweise altes „Jahn“ „Arbeitsgang“.
Meanings
-
träges, nachlässiges Arbeitsverhalten, bei dem manches/vieles, was für notwendig erachtet wird, zu kurz kommt
„Dabei war es nur der übliche Schlendrian bei einem von den Behörden nicht richtig beaufsichtigten privaten Stromunternehmen, der das Chaos auslöste.“
Reymer Klüver: Allein unter Doppel-Whoppern. Unser Jahr in Amerika. Ullstein, Berlin 2011, Seite 116. ISBN 978-3-548-28169-8.„Ein derartiger Schlendrian entzückte sie anfangs, dann aber fanden sie ihn dumm, denn der Verfasser macht sein Werk selber zunichte, wenn er sich mit seiner Person darin breitmacht.“
Gustave Flaubert: Bouvard und Pécuchet. Roman. Diogenes, Zürich 1979 (übersetzt von Erich Marx), ISBN 3-257-20725-5 , Seite 159. Französisch 1881.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Schlendrian | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schlendrian | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schlendrian | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schlendrians | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Coordinates
Unzuverlässigkeit · Trödelei · Schluderei · Schlamperei · Nachlässigkeit
Hypernyms
Translations (2)
sv slentrian (nachlässiges Verhalten) · hu nemtörődömség (nachlässiges Verhalten)