Rasselbande de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʁasl̩ˌbandə]
- audio
Etymology
Zusammengesetzt aus rasseln im Sinne von „lärmen“ und Bande, ist das Wort erstmals im 19. Jahrhundert im Obersächsischen bezeugt, und zwar in der Bedeutung „lärmender Haufen“, also nicht auf Kinder bezogen. Im mitteldeutschen Ursprungsgebiet des Wortes wurde es auch als Schimpfwort benutzt (sinnverwandt mit „Pöbel“). Den Weg in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch fand das Wort erst mit seiner scherzhaften Anwendung auf Kinder.
Meanings
-
(meist scherzhaft, umgangssprachlich,) Gruppe lärmender und Streiche spielender Kinder
Es ist Mittag - Sylvia Horvathova kocht für ihre achtköpfige Rasselbande Gulasch.
Christina Janssen: Sonderschulen für Chancenlose - Diskriminierung von Romakindern in Tschechien. In: Deutschlandradio. 25. Januar 2010 (Deutschlandfunk/Köln, Sendung: Europa heute, URL, abgerufen am 1. April 2018) .Na wartet, ihr Rasselbande, euch sollte man den Hintern versohlen!
Na, ihr Rasselbande, jetzt geht’s erst mal unter die Dusche und dann gibt’s Abendbrot.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Rasselbanden | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Rasselbanden | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Rasselbanden | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Rasselbanden | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Rasselbande | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Rasselbande | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Rasselbande | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Rasselbande | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Synonyms
Haufen · Bagaluten · Lauser · Bande · Horde · Lausebengeln · Lausbuben · Schar · Rabauken