Gefasel de · NOUN
Pronunciation
- rhymes aːzl̩
- [ɡəˈfaːzl̩]
- audio
Etymology
Ableitung vom Wortstamm des Verbs faseln mit Derivatem (Ableitungsmorphem) ge-
Meanings
-
(colloquial, derogatory) unsinniges, irrelevantes oder nerviges Gerede
„Er hatte sich jetzt warmgeredet, und sein Gefasel war so wohltuend wie das Kreischen eines Brettes, das im Sägewerk zersägt wurde.“
Ernest Hemingway: Paris, ein Fest fürs Leben. A moveable feast. Die Urfassung. 18. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2024 (übersetzt von Werner Schmitz), ISBN 978-3-499-22702-8 , Zitat Seite 201 f. Englische Originalausgabe Scribner, New York 2009; deutsche Erstauflage 2012.„Dabei kann ich nicht behaupten, solch Gefasel hätte in mir einen geistigen Aufstand entfacht.“
Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 107. Isländisches Original 1975.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Gefasels | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Gefasel | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Gefasel | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Gefasel | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |
Coordinates
Geschwalle · Salbaderei · Geschwurbel
Synonyms
Geschwätz · Gesumse · Geschwafel · Wischiwaschi · Gelaber · Geseier · Gewäsch · Faselei · Schwafelei
Translations (4)
cs žvásty (umgangssprachlich, abwertend: unsinniges, irrelevantes oder nerviges Gerede) · cs blábolení (umgangssprachlich, abwertend: unsinniges, irrelevantes oder nerviges Gerede) · cs kecy (umgangssprachlich, abwertend: unsinniges, irrelevantes oder nerviges Gerede) · cs žvanění (umgangssprachlich, abwertend: unsinniges, irrelevantes oder nerviges Gerede)