Skip to content
ontologydriven
Sign out

Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Gangart de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈɡaŋˌʔaːɐ̯t]

Etymology

Determinativkompositum Zusammensetzung aus den Substantiven Gang und Art

Meanings

  1. die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen
    • „Eben darum ist dieses Pferd ein Schatz: Die Russen, die es mustern, verlieren sofort das Interesse, wenn sie seine Gangart ekennen.“ Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6 , Seite 94. Erstauflage 1988.
    • „Ich begann unsicher zu werden, und da ich einer literarischen Prüfung entgehen wollte, sagte ich nichts, sondern trieb Peg zu einer schnelleren Gangart an.“ Christopher Morley: Eine Buchhandlung auf Reisen. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-65139-3, Seite 81 . Englisches Original 1917.
    • „An ihrem Körperbau und an ihrer Gangart war nichts Fremdes, nur eben das Schwächliche, Lebensbehindernde, Blasse.“ Anna Seghers: Sagen von Unirdischen. In: Anna Seghers: Die Toten auf der Insel Djal; Sagen von Unirdischen. 2. Auflage. Aufbau, Berlin und Weimar 1987, ISBN 3-351-00450-8, Seite 27-108, Zitat Seite 34 f. Zuerst 1970.
    • Das Pferd hat eine komische Gangart.
    • „Neben ihnen her ging der Eseljunge, den Esel, auf dem Cécile saß, dann und wann zu beschleunigterer Gangart antreibend.“ Theodor Fontane: Cécile. Roman. Nymphenburger, München 1969, Seite 74. Entstanden 1884/5.
  2. (figurative) Verhalten einer Person mit Einfluss gegenüber den Untergebenen
    • „Im Streit zwischen dem Konzern der Deutschen Telekom wegen dessen geplanten Umbaus und der Gewerkschaft ver.di hat die Arbeitnehmervertretung eine härtere Gangart angekündigt.“ Wikinews-Artikel „Ver.di kündigt härtere Gangart gegenüber der Telekom an“.
    • „Nach dem Eklat im Sächsischen Landtag soll und muß die Gangart gegenüber den Rechtsradikalen, fokussiert am Beispiel der NPD, verschärft werden.“ JAL: Fussnoten. In: Welt Online. 29. Januar 2005, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 4. Juli 2012) .
    • „Als die Unruhen kurz darauf auf Bulawayo übergriffen, wo die Polizei elf Demonstranten tötete, verschärfte Premierminister Whitehead die Gangart.“ Christoph Marx: Mugabe. Ein afrikanischer Tyrann. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71346-0, Seite 75 .
  3. „taubes“ Gestein bei Eisenerzen
    • Nach der Förderung werden die Eisenerze am Abbauort aufbereitet und dabei von dem größten Teil der Gangart getrennt. Eisenerz. In: Wikipedia. 30. April 2013 (URL, abgerufen am 27. Juli 2013)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Gangart Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Gangart Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Gangart Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Gangart Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Gangarten Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Gangarten Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Gangarten Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Gangarten Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic

Hyponyms

Galopp · Schritt · Trab · Tölt

Translations (11)

en lode (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen) · en way of walking (die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen) · sv gångart (die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen) · fr filon (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen) · sv malmåder (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen) · en gait (die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen) · nl gang (die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen) · es filón (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen) · ro fel de mers (die Weise, auf die eine Person oder auch ein Tier, und hier besonders Pferde, gehen) · it filone (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen) · es veta (Geologie: „taubes“ Gestein bei Eisenerzen)