Behördendeutsch de · NOUN
Pronunciation
- [bəˈhøːɐ̯dn̩ˌdɔɪ̯t͡ʃ]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Behörde und Deutsch sowie dem Fugenelement -n
Meanings
-
Amtssprache deutscher Behörden
„Der Papierkram langweilte Kuckuck entsetzlich, sowohl das Behördendeutsch als auch die Poesie und Sprache der eingereichten Drehbücher entrüsteten ihn, sie kränkten ihn geradezu, so dass er selbst während seiner Dienststunden sich stattdessen mit den Dramen von John Webster und seinem Essay über diesen Dramatiker beschäftigte.“
Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6 , Seite 223. 1. Auflage 2025.„Das Behördendeutsch ist in vielen Fällen der Trendsetter für die Alltagssprache geworden.“
Sigrid Born: Firlefanz oder Avantgarde - der Trend zur harmlosen Vorsilbe. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 2, 1992 , Seite 40.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Behördendeutschs | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Behördendeutsch | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Behördendeutsch | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Behördendeutsch | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |
Coordinates
Behördensprache · Amtsdeutsch · Amtsstil · Beamtendeutsch · Juristendeutsch · Papierdeutsch