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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

aus den Federn de · X

Pronunciation

  • audio
  • [aʊ̯s deːn ˈfeːdɐn]

Meanings

  1. (colloquial) aus dem Bett
    • „Haben wir ſie aus den Federn geſchuͤttelt?“ Friedrich Schiller: Die Raͤuber. Ein Schauſpiel. 1. Auflage. [Metzler], Frankfurt/Leipzig[/Stuttgart] 1781, Seite 98 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
    • „Balla biß sich wütend auf die Lippen; zu Galonski, der neben ihm stand und ihn aus verquollenen Augen beobachtete, sagte er: ‚Hol ihn aus den Federn, du bist doch sein Anhängsel, nicht?‘“ Erik Neutsch: Spur der Steine. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1964, Seite 594 .
    • „Jacky haßte Junkies. Nicht nur, weil sie am Morgen nicht aus den Federn kamen.“ Martin Suter: Lila, Lila. Roman. Diogenes, Zürich 2004, ISBN 978-3-257-06386-8, Seite 152 .
    • „Heraus, ihr Schläfer, aus den Federn!“ Erwin Strittmatter: Pony Pedro. Kinderbuchverlag, Berlin 1959, Seite 48 .
    • „Sehr willkommen war es der ſonderbar geſtimmten Frau, als jezt auch ihr Bruder erſchien. ‚Guten Tag, mein Schweſterchen! So früh wie der Vogel ſchon auf? Die Sorge um das Gewächshaus trieb mich aus den Federn; das war eine grimmkalte Nacht, mein Thermometer zeigt faſt fünf und zwanzig; ich muß nur nachſehen, ob unten nichts gelitten hat.‘“ Eduard Mörike: Maler Nolten. Novelle in zwei Theilen. 1. Auflage. Ⅰ. [Theil]. Mit einer Muſikbeilage, E. Schweizerbart’s Verlagshandlung, Stuttgart 1832, Seite 225 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
    • Jetzt aber raus aus den Federn!
    • „Noch ist es einsam, kaum ein Urlauber kriecht so früh aus den Federn wie wir drei Rentner.“ Ingrid Noll: Ladylike. Roman. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 978-3-257-06509-1, Seite 241 .
    • „Leute wurden auf offener Straße verhaftet oder in der Morgendämmerung aus den Federn gejagt und mitgenommen.“ Edgar Hilsenrath: Nacht. Literarischer Verlag Helmut Braun, Köln 1978, ISBN 3-88097-101-3, Seite 505 .
    • „Reiß ihn doch aus den Federn.“ Franz Kafka; Max Brod (Herausgeber): Das Schloss. Roman. Schocken Books, New York 1946, Seite 305 (Zitiert nach Google Books; Lizenzausgabe des Schocken Verlag, Berlin 1935; Erstausgabe im Kurt Wolff Verlag, München 1926) .
    • „Scheuchen Sie Setzer, Drucker und sonstige Hilfskräfte aus den Federn.“ Hans Hellmut Kirst: Null-Acht Fünfzehn. Roman. Dritter Band: Null-Acht Fünfzehn bis zum Ende. Der gefährliche Endsieg des Soldaten Asch, Verlag Kurt Desch, Wien/München/Basel [1955], Seite 199 (Zitiert nach Google Books) .

Antonyms

in den Federn · in die Federn

Translations (3)

en bed (umgangssprachlich: aus dem Bett) · fr plumard (umgangssprachlich: aus dem Bett) · fr plume (umgangssprachlich: aus dem Bett)