Verschwendungssucht de · NOUN
Pronunciation
- [fɛɐ̯ˈʃvɛndʊŋsˌzʊxt]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus Verschwendung, Fugenelement -s und Sucht
Meanings
-
unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern
„Er soll wegen Verschwendungssucht entmündigt werden.“
Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1 , Seite 44.„Sie waren nachdenklich und stellten wohl Überlegungen über die Verschwendungssucht von Spielern an, die das Geld nichts kostet; dennoch sah ich sie erstaunt, und andere staunen zu lassen, war meine Leidenschaft.“
Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VIII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 290 f.„Madame hat nie vorgegeben, moralischer zu sein als die damalige Gesellschaft, sie hat den unausgesetzten Ehebruch ihres Schwiegersohns ganz gelassen hingenommen, sich viel mehr über seine Verschwendungssucht geärgert.“
Walter Lennig: Marquis de Sade in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1965, Seite 42.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Verschwendungssucht | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Verschwendungssucht | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Verschwendungssucht | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Verschwendungssucht | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Coordinates
Hypernyms
Translations (5)
es prodigalidad (unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern) · en prodigality (unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern) · sv slösaktighet (unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern) · pt prodigalidade (unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern) · fr prodigalité (unbeherrschbarer innerer Drang, unsinnig viel Geld/Vermögen zu verschleudern)