Unbilden de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʊnˌbɪldn̩]
- audio
Etymology
mittelhochdeutsch unbilde „das Maßlose“, „das Unrecht“, althochdeutsch unbilidi „Unförmigkeit“, belegt seit dem 11. Jahrhundert
Meanings
-
negative Erscheinungen, Lasten, Mühen, Unbequemlichkeiten, Unannehmlichkeiten, Widrigkeiten – gerade auch durch Kräfte, gegen die der Mensch wenig Macht hat, wie Jahreszeiten
„Keiner von ihnen hatte jemals so eine Winterwanderung gemacht, aber Auftrag war nun einmal Auftrag, und so kämpften sie sich gegen die Unbilden des Wetters über die Grenze.“
Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2 , Seite 144.„Ihr Fleisch war von den Unbilden des Stadtlebens gut durchtrainiert und zäh.“
Bruno Preisendörfer: Als unser Deutsch erfunden wurde. Reise in die Lutherzeit. 7. Auflage. Galiani, Berlin 2016, ISBN 978-3-86971-126-3 , Seite 139 f.„Kein anderes Möbel strahlt eine solche Zufriedenheit aus, kein anderes definiert das Zuhause-Sein seit Jahrhunderten so gut wie der große Sessel mit den Ohrenbacken, die seinen Insassen vor den Unbilden der Welt abschirmen.“
Max Scharnigg: Rückkehr des Ruhesitzes. In: sueddeutsche.de. 12. Mai 2015, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 7. August 2016) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Unbilden | Case=Gen, Number=Plur | lexicographic | |
| Unbilden | Case=Nom, Number=Plur | lexicographic | |
| Unbilden | Case=Dat, Number=Plur | lexicographic | |
| Unbilden | Case=Acc, Number=Plur | lexicographic |
Antonyms
Gunst · Freuden · Annehmlichkeiten
Coordinates
Translations (3)
it ingiurie · pt adversidades · en rigors