Todespein de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈtoːdəsˌpaɪ̯n]
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Tod und Pein mit dem Fugenelement -es
Meanings
-
(gehoben) tödliche Qualen, Schmerzen
„Es war ein Schreien, zuerst erstickt und abgebrochen wie das Weinen eines Kindes, dann aber schwoll es an zu einem ununterbrochenen, durchdringenden und unheimlichen Gekreisch, das keiner menschlichen Stimme mehr zu vergleichen war – zu einem bald jammervoll klagenden, bald höhnisch johlenden Geheul, wie es nur aus der Hölle kommt, wenn das Wehklagen der zu ewiger Todespein Verdammten sich mit dem Frohlocken der Höllengeister zu einem Schall vereint.“
Edgar Allen Poe: Die schwarze Katze. Propyläen-Verlag, Berlin o.J. (übersetzt von Theodor Etzel)„Und gar wenn Sie das Experiment auf die ganze menschliche Gestalt ausdehnen! Da faßt einen das Grausen; ich möchte sagen, die Verzweiflung, – eine nagende Todespein. Man fühlt den Fluch der Vertreibung aus dem Paradies am eigenen Fleische.“
Gustav Meyrink: Der Untergang. In: Orchideen. Albert Langen, München um 1905, Seite 109-116.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Todespein | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Todespein | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Todespein | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Todespein | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |