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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Taugenichts de · NOUN

Pronunciation

Etymology

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt. Als Vorläufer sind frühneuhochdeutsch „Tügenicht, Tugenicht“ und im 17. Jahrhundert „Taugenicht“ überliefert. Strukturell: Zusammenrückung aus dem Stamm des Verbs taugen, dem Fugenelement -e und dem Pronomen nichts (etwa aus: „Ich tauge nichts.“).

Meanings

  1. (derogatory) Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist
    • „Han's jüngerer Bruder Han Dau-gwe (das ist der Faselhans) war ein Spieler und Taugenichts.“ Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 2, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 286 . Chinesisches Original 1755. (Abkürzungen aufgelöst.
    • „Wir bringen es leicht fertig, die Armen, die von staatlichen Zuwendungen leben, als Taugenichtse zu beschimpfen.“ Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Planet Amerika. Ein Ami erklärt sein Land. Bastei Lübbe, Köln 2012, ISBN 978-3-404-60692-4, Seite 69.
    • Er war schon immer ein Taugenichts.
    • „So einen löblichen Vatter Wenceslaus gehabt, so wenig ahmte er doch demselben in seiner Regierung nach, indem ihn nichts, als seine Faulheit, Tyranney, und Unmäßigkeit der Nachwelt bekant gemacht haben, uṅ [und] er, mit einem Wort, ein rechter Taugenichts gewesen ist.“ Johann Zieger: Des Uralten Herzogthum und Königreichs Böhmen Kurze Regenten-Beschreibung, wie Dieselbige von dem ersten Herzog Czecho an, bis auf die jetztregierende Kaiser- und Königliche Majestät Leopoldum, dieses Nahmens den Ersten nacheinander gefolget sind.. Johann Zieger, Nürnberg 1685, Seite 482 (Google Books, abgerufen am 17. Dezember 2015)
    • Dein Sohn ist ein richtiger Taugenichts; er hat nur Unfug im Sinn.
    • „Daß wir hier schon zahlreiche Vorgänger gehabt hatten, verrieten die Wände, die als Fremdenbuch dienten und auf die alle Taugenichtse der Welt ihren Namen geschrieben oder geritzt hatten.“ Ernst Jünger: Afrikanische Spiele. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-96061-7, Seite 153 . Erstausgabe 1936.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Taugenichtse Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Taugenichtse Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Taugenichtse Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Taugenichtsen Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Taugenichtses Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Taugenichts Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Taugenichts Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Taugenichts Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic

Synonyms

Nichtsnutz · Tunichtgut

Translations (12)

ca home inútil (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · nds unducht (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · sv odugling (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · en scapegrace (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · cs budižkničemu (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · ca inútil (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · fr bon à rien (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · nds Unducht (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · en good-for-nothing (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · fr vaurien (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · eo neniotaŭgulo (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist) · sv odåga (abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist)