Skip to content
ontologydriven
Sign out

Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Sprachökonomie de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈʃpʁaːxʔøkonoˌmiː]

Etymology

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Ökonomie

Meanings

  1. in der Geschichte der Sprachen immer wieder entdeckte Tendenz der Ersetzung komplexerer sprachlicher Formen oder Systeme durch einfachere
    • Sprachökonomie ist eine der Triebkräfte, die den Sprachwandel antreiben.
    • „Das Streben nach Sprachökonomie macht sich besonders in der Pressesprache bemerkbar.“ Astrid Stedje: Deutsche Sprache gestern und heute. Einführung in Sprachgeschichte und Sprachkunde. Fink, München 1989, Seite 172. ISBN 3-7705-2514-0.
    • „Diese Transferenzen unterstützen die Tendenz zur Sprachökonomie, die im übrigen auch in zahlreichen transferierten Initialwörtern (…) zum Ausdruck kommt.“ Horst H. Munske: Germanische Sprache und deutsche Gesamtsprache. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. Band IV. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 661-672; Zitat Seite 666. ISBN 3-484-10392-2.
    • „Was die stilistischen Funktionen der Anglizismen betrifft, wurden vor allem die Aspekte Kolorit, Ausdrucksvariation und Sprachökonomie untersucht.“ Nicole Plümer: Anglizismus - Purismus - Sprachliche Identität. Eine Untersuchung zu den Anglizismen in der deutschen und französischen Mediensprache. Peter Lang, Frankfurt/Main 2000, ISBN 3-631-36075-4 , Seite 273.
    • „Sprachökonomie gehört zu denjenigen Prinzipien strukturaler Sprachwandeltheorie, die aufgrund ihres konkreten Vorkommens im Kommunikationsverhalten auch in kommunikationstheoretischen Erklärungen von Sprachwandel ihren Platz haben.“ Peter von Polenz: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band I: Einführung, Grundbegriffe, 14. bis 16. Jahrhundert. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. de Gruyter, Berlin/New York 2000, Seite 29. ISBN 3-11-016478-7.
    • Sprachökonomie macht sich u.a. in der Tendenz zur Bildung von Kurz- und Raffwörtern bemerkbar.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Sprachökonomien Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Sprachökonomien Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Sprachökonomien Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Sprachökonomien Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Sprachökonomie Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Sprachökonomie Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Sprachökonomie Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Sprachökonomie Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Denkökonomie

Deriveds

sprachökonomisch

Hypernyms

Sprache · Sprachwissenschaft · Sprachwandel · Linguistik

Translations (1)

sv språkekonomi