Spielerei de · NOUN
Pronunciation
- audio
- rhymes aɪ̯
- [ʃpiːləˈʁaɪ̯]
Etymology
Ableitung vom Stamm des Verbs spielen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -erei
Meanings
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anhaltendes Spielen
„Auch von den spielfreundlichsten Pädagogen wird das Phänomen der Spielerei durchaus gesehen, das sich in aller Vorläufigkeit charakterisieren läßt als ein Abgleiten des Spielenden in Schlaffheit, Gereiztheit, Übermut, Langeweile, Nervosität, blöde Lachanfälle u.s.w.: Problematisch bleibt sein Umfang und seine Grenzen.“
Hans Scheuerl: Das Spiel. Beltz, Weinheim-Basel 1979, ISBN 3-4075-0089-0 , Seite 58.„Lange spannten sie mich nicht auf die Folter, und bald begann die Balgerei, Toberei und Spielerei von Neuem.“
Dieter Moor: Lieber einmal mehr als mehrmals weniger. Frisches aus der arschlochfreien Zone. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-62762-0, Seite 21„Die englische Sprache zeigt einige Eigenschaften, die sie geradezu für sprachliche Spielereien prädestinieren.“
Annemarie Schöne: Englische Wortspiele und Sprachscherze. Ferdinand Dümmler, Bonn 1978 , Seite 5.
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etwas, das nicht wirklich ernst genommen werden muss/das nur aus einer Laune heraus entstanden ist
Diese Plastik kommt vielen Betrachtern als reine Spielerei vor.
„Damit werden Spielereien, aber auch Vermischungen mit anderen Lebensformen […] an den Randbereich des Spiels verwiesen.“
Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5 , Seite 126.„Als der Physiker Philipp Reis am 26. Oktober 1861 vor die Mitglieder des Frankfurter Physikalischen Vereins tritt und ihnen stolz das erste Telephon präsentiert, wird seine Erfindung abschätzig als Spielerei bezeichnet."
Luc Bürgin: Irrtümer der Wissenschaft. F. A. Herbig, München 1977 , Seite 123.„Diese Spielereien lasse ich jetzt lieber sein.“
Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1 , Seite 101 f.„Noch nicht einmal seine Frau, eine Besitzerstochter aus seiner Heimat, ist sich recht klar darüber, daß die Liebhaberei ihres Mannes mehr als eine bloße Spielerei ist.“
Hermann Löns: Die Häuser von Ohlenhof. Der Roman eines Dorfes. In: Hans A. Neunzig (Herausgeber): Hermann Löns, Ausgewählte Werke IV. Nymphenburger, München 1986, ISBN 3-485-00530-4, Seite 195-318, Zitat Seite 239.
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etwas, das leicht zu bewerkstelligen ist
Die Montage des Schreibtischs ist mit dieser Anleitung doch nur eine Spielerei.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Spielerei | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielerei | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielerei | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielerei | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielereien | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Spielereien | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Spielereien | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Spielereien | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic |
Coordinates
Kleinigkeit · Kinderspiel · Bagatelle
Translations (1)
pt brincadeira (anhaltendes Spielen)