Rübenferien de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈʁyːbn̩ˌfeːʁiən]
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Rübe und Ferien sowie dem Fugenelement -n
Meanings
-
(outdated) zusammenhängende unterrichtsfreie Tage für die Arbeit in den Rübenfeldern
„Schulkinder bekamen Rübenferien, um beim Verziehen zu helfen, aus fernen Ostprovinzen des Deutschen Reiches, aus Polen oder Russland wurden die Wanderarbeiter gelockt, denen es in ihrer Heimat nicht besonders gut ging.“
Wanderarbeiter als Schwunggeber der Börde, Vortrag im Börde-Museum Ummendorf, Bericht von Hartmut Beyer in der volksstimme.de, 17.03.2017. Aufgerufen am 5.3.2020.„Es gab ab da ‚Rübenferien‘ im Frühjahr, ‚Ernteferien‘ im Juli und August und ‚Kartoffelrodeferien‘ im Oktober.“
Grundschule Borsumer Kaspel: Schulchronik. Aufgerufen am 5.3.2020.„Um die Pferde zu bewegen, ritten die Chevaliers am Memeldeich spazieren, bewundert von den Kindern, die in den Rübenferien auf den Feldern die jungen Rübenpflanzen verzogen.“
Arno Surminski: Der lange Weg.Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 45.„In manchen Gegenden gab es eigens hierfür Rübenferien.“
Rübenferien. In: nachgeharkt. Das Gartenportal. Aufgerufen am 5.3.2020.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Rübenferien | Case=Gen, Number=Plur | lexicographic | |
| Rübenferien | Case=Nom, Number=Plur | lexicographic | |
| Rübenferien | Case=Dat, Number=Plur | lexicographic | |
| Rübenferien | Case=Acc, Number=Plur | lexicographic |