Männersprache de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈmɛnɐˌʃpʁaːxə]
Etymology
Determinativkompositum aus Mann, Fugenelement Umlaut plus -er und Sprache
Meanings
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(speziell feministische Linguistik) Bezeichnung für eine Sprache, in der Männer sprachlich bevorzugt benannt werden
„Zum anderen besagt die Differenzhypothese, daß die Frauensprache adäquat sei und nicht verändert zu werden brauche beziehungsweise daß Frauen ihre eigene Sprache entwickeln müßten, wenn die Frauensprache nur eine Variante der Männersprache sei (…).“
Ingrid Samel: Einführung in die feministische Sprachwissenschaft. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1995, Seite 35. ISBN 3-503-03709-8.„Das Nebeneinander von Männersprache und Frauensprache könnte eine Gleichberechtigung der Frauensprache gegenüber der Männersprache auf den verschiedenen Ebenen der Sprache suggerieren.“
Peter Braun: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. Sprachvarietäten. 4. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/ Berlin/ Köln 1998, Seite 56. ISBN 3-17-015415-X.
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(speziell Ethnolinguistik) spezifische Redeweise, bisweilen auch spezifische Varietät einer Sprache, die von Männern verwendet wird und sich von der der Frauen unterscheidet
„Es gibt oder gab bis vor kurzem in Spanien eine spezifische Männersprache, die sich durch solche ritualisierten tacos, ganz vorwiegend sexuelle Kraftausdrücke also, kennzeichnete.“
Hans-Martin Gauger: Das Feuchte und das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62989-1 , Seite 104. Kursiv gedruckt: tacos.„Unterschiede zwischen Frauen- und Männersprachen wurden in der Ethnolinguistik immer schon beobachtet.“
Heinrich Löffler: Germanistische Soziolinguistik. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1985, Seite 138. ISBN 3-503-02231-7.„Natürlich kennt das Japanische zum Beispiel Anredepronomen, nicht nur zwei, sondern sogar mindestens sechs, aber diese spielen eher eine Nebenrolle, sind in zahlreichen Redesituationen gar nicht erlaubt und zum Teil nur auf die Männersprache beschränkt.“
Werner Besch: Duzen, Siezen, Titulieren. Zur Anrede im Deutschen heute und gestern. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-33561-X, Seite 110. Abkürzungen aufgelöst.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Männersprachen | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Männersprachen | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Männersprachen | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Männersprachen | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Männersprache | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Männersprache | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Männersprache | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Männersprache | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Hypernyms
Translations (2)
sv mansspråk (Bezeichnung für eine Sprache, in der Männer sprachlich bevorzugt benannt werden) · kmr zimanê mêra (Bezeichnung für eine Sprache, in der Männer sprachlich bevorzugt benannt werden)