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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Lautung de · NOUN

Pronunciation

  • rhymes aʊ̯tʊŋ
  • [ˈlaʊ̯tʊŋ]
  • audio

Etymology

Ableitung zum Stamm des Verbs lauten mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Meanings

  1. Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise
    • „Es gibt in der Tat zahlreiche dialektale Lautungen, die in keiner (bislang) erkennbaren Weise allgemeinen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, sondern vermutlich als Idiosynkrasien gewertet werden müssen.“ Sascha W. Felix, Dagmar Kühl: Hierarchien phonologischer Regeln bei Dialektsprechern. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft, Band 1, 1982, Heft 2, Seite 179–200, Zitat Seite 183.
    • Es gibt mehrere Varianten der Lautung des Deutschen, zwischen denen je nach kommunikativen Zwecken gewechselt werden kann.
    • „Wir haben im Deutschen ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie groß tatsächliche Verschiedenheiten der Lautung sein können, die doch von allen Sprechern als derselbe Laut aufgefaßt und verwendet werden.“ Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft, Dritte Auflage, Francke, Bern/München 1962, S. 156, Porzig spricht hier die r-Laute an.
  2. Lautform, Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks
    • „Fremdsprachige Wörter und Wortgruppen, die nicht durch Schreibung, Beugung oder Lautung als eingedeutscht erscheinen, müssen im Fraktursatz in Antiqua gesetzt werden.“ Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der amtlichen Regeln. In: Der Duden in zwölf Bänden. 27. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-411-04017-9 , Seite 114.
    • „Zur Lautung der Werbesprache gehören für mich auch Fälle, in denen ausländische Firmennamen eingedeutscht ausgesprochen werden, obwohl sie fast jeder korrekt aussprechen könnte.“ Burckhard Garbe: Goodbye Goethe. Sprachglossen zum Neudeutsch. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2005, ISBN 3-451-05611-9, Seite 62.
    • Die Lautung unterschiedlicher Wörter kann gleich sein: „Bank“ (zum Sitzen) und „Bank“ (Geldinstitut) haben die gleiche Lautung: [baŋk].
    • „In gewissem Umfang treten im Rahmen der Lautbedeutsamkeit Formungen und Lautungen auf, die sonst unüblich sind oder die der Lautentwicklung nicht entsprechen.“ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache; Bearbeitet von Elmar Seebold; 24., durchgesehene und erweiterte Auflage; de Gruyter, Berlin/New York 2002, Seite 16 (XVI), ISBN 3-11-017472-3.
    • „Einzelne Ideogramme waren ihm vertraut, brachten ihn jedoch in der Deutung der Sprache keinen Schritt weiter, da sie bekanntlich keine Lautung wiedergeben.“ Ernst Doblhofer: Die Entzifferung alter Schriften und Sprachen, Reclam, Stuttgart 1993, Seite 209, ISBN 3-15-008854-2.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Lautung Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lautung Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lautung Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lautung Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lautungen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Lautungen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Lautungen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Lautungen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic

Antonyms

Schreibung · Schreibweise · Rechtschreibung · Orthographie

Hypernyms

Aussprache

Hyponyms

Überlautung · Bühnenaussprache · Standardlautung · Umgangslautung · Hochlautung · Explizitlautung

Translations (7)

hu ejtésmód (Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise) · hu ejtés (Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise) · sv uttalssätt (Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise) · sv uttalssätt (Linguistik: Lautform, Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks) · hu hangzás (Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise) · hu hangalak (Linguistik: Lautform, Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks) · hu kiejtés (Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise)