Irdenware de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈɪʁdn̩ˌvaːʁə]
Etymology
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adjektiv irden und dem Substantiv Ware
Meanings
-
bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware
Irdenware hat farbigen, porösen, also wasserdurchlässigen Scherben.
Keramikgattungen und ihre Herstellung in Oberösterreich. www.ooegeschichte.at, abgerufen am 13. Dezember 2017.Es handelt sich um farbuneinheitliche Irdenware, also Keramiken, bei denen während des Brands noch nicht die Sauerstoffzufuhr geregelt wurde.
Jens Henker, Thorsten Schifer: Neutronenaktivierungsanalyse an mittelalterlicher Keramik aus Horno. Universität Heidelberg, Seite 144, 157, abgerufen am 13. Dezember 2017.Für einen Teil der bemalten hellen Irdenwaren des 13. Jahrhunderts aus Horno – für die Grob- wie auch die Feinkeramik – ließ sich als Herstellungsort Neupetershain identifizieren. Damit kann erstmals bemalte Irdenware in Brandenburg einem konkreten lokalen Hersteller zugeordnet werden.
Dieser Krug kopiert den Stil der berühmten Irdenware aus dem sächsischen Annaberg, die ihren Höhepunkt schon im 16. und 17. Jahrhundert hatte.
Pseudo-Annaberg-Krug: Zum Kopieren schön. Bayrischer Rundfunk, 22. Dezember 2012, abgerufen am 13. Dezember 2017.Die Irdenware ist ein weiterer typischer Vertreter silikatkeramischer Werkstoffe, zu denen auch das Steingut und die Töpferware zu zählen sind.
Andreas Kalweit, Christof Paul, Sascha Peters, Reiner Wallbaum: Handbuch für Technisches Produktdesign. Material und Fertigung, Entscheidungsgrundlagen für Designer und Ingenieure. 2. Auflage. Springer, 2011, ISBN 9783642026423, Seite 154 (zitiert nach Google Books) .Bis zur Entwicklung von Steinzeug und Porzellan wurde jahrtausendelang ausschließlich Irdenware hergestellt.
Die graue Irdenware verdrängte seit den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts die ältere farbuneinheitliche Irdenware, zu der auch die spätslawische Keramik gehört.
Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann, Uwe Tresp (Herausgeber): Die Nieder- und Oberlausitz: Mittelalter. Lukas Verlag, 2013, Seite 294 (zitiert nach Google Books) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Irdenwaren | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Irdenwaren | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Irdenwaren | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Irdenwaren | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Irdenware | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Irdenware | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Irdenware | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Irdenware | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Hypernyms
Hyponyms
Meronyms
Synonyms
Translations (8)
en stoneware (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · es loza (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · es objetos de alfarería (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · ru гончарное изделие (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · fr vaisselle en terre cuite (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · en earthenware (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · it vasellame di terracotta (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware) · fr vaisselle en grès (bei relativ niedriger Temperatur gebrannte, poröse Tonware)