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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Frömmigkeit de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈfʁœmɪçkaɪ̯t]
  • [ˈfʁœmɪkkaɪ̯t]

Etymology

mittelhochdeutsch vrümecheit, spätalthochdeutsch frumicheit „Tüchtigkeit, Tapferkeit“; die religiöse Bedeutung der Wortgruppe um das Adjektiv fromm „nützlich, brauchbar; tüchtig, tapfer“ entwickelt sich erst ab dem 15. Jahrhundert. strukturell: Ableitung vom Adjektiv fromm mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -igkeit (plus Umlaut)

Meanings

  1. Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt
    • „Leben aus Gottes Kraft - viele Besucher beziehen das Motto des Katholikentags wohl eher auf ihre persönliche Frömmigkeit und Sinnfindung.“ Svetlana Schäufele: Katholikentag. Berliner Zeitung, Berlin 19.06.2004
    • „Alle fanden, dass seine Frömmigkeit auf sie abfärbte, ihrem Gesicht etwas Strahlendes gab, als hätte sie es gerade mit Vaseline eingecremt.“ Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 125. Originalausgabe: Niederländisch 2007.
    • „Sie basteln sich kleine Religionen der Andacht, kleine Frömmigkeiten der Zuneigung, der Liebe, und anstatt in ihrer Seele das Gefühl Gottes zu haben, das Gefühl der Pflicht, geben sie sich Träumereien hin, kleinen Andachtsübungen, kleinen Frömmigkeiten.“ Gustave Flaubert: Madame Bovary. Carl Hanser, 2012 (übersetzt von Elisabeth Edl) (Zitiert nach Google Books) .
    • „Äußerst wichtige Bestandteile des Lebens in Poremba waren die Frömmigkeit und die Kirche.“ Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Ullstein eBooks, 2016 (Originaltitel: Heretyk z familoka. Biografia Janoscha) (Zitiert nach Google Books) .
    • „Gott wird beschrieben als einer, der sich ‚der Frömmigkeiten der Väter erinnert‘.“ Andrea Doeker: Das Gebet als geprägte Sprache. In: Albert Gerhards, Stephan Wahle (Herausgeber): Kontinuität und Unterbrechung. Ferdinand Schöningh, 2005, Seite 29 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Aber hier gibt es beinah ebensoviel weiße, weil der weiße Turban dem Adel, der Wissenschaft, der Frömmigkeit, das heißt oft dem Schwindel gehört.“ Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 190. Norwegisches Original 1903.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Frömmigkeit Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Frömmigkeit Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Frömmigkeit Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Frömmigkeit Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Hypernyms

Religiosität

Hyponyms

Marienfrömmigkeit · Volksfrömmigkeit · Weltfrömmigkeit

Synonyms

Gottesfurcht · Gottergebenheit · Gottgläubigkeit

Translations (8)

el ευσέβεια (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · el ευλάβεια (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · it pietà (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · pl pobożność (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · sv andlighet (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · pl bogobojność (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · en piety (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt) · la religiositas (Haltung einer Person, die an Gott glaubt und entsprechend handelt)