Drecksvieh de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈdʁɛksˌfiː]
Etymology
Ableitung von Vieh mit dem Präfixoid (Halbpräfix) dreck-/drecks-
Meanings
-
Tier, das Abscheu, Angst oder dergleichen auslöst
„Die Frontlinie verläuft dabei entlang "treuester Freund" beziehungsweise "niedlichster Mitbewohner" auf der einen Seite - meist jene der Tierbesitzer - sowie "Drecksvieh" und "Schädling" auf der anderen, meist geäußert nach dem Tritt in den Hundehaufen oder dem Blick auf das geplünderte Garten-Buffet.“
Wieland Bögel: Die Sache mit dem Hasen. Der Fasching ist vorbei. Nun bricht die Zeit eines Nagetiers an, auf das alle mit Sympathie blicken: Der Osterhase. In: Süddeutsche Zeitung, 1.3.2017. Aufgerufen am 22.2.20.„Aber das Drecksvieh zeigte sich nicht.“
Sascha Arango: Die Wahrheit und andere Lügen. Roman. C. Bertelsmann, München 2014, ISBN 978-3-641-09031-9. Keine Seitenzählung.„Das war nichts anderes als ein hässliches, gefährliches Drecksvieh.“
Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2 , Seite 176.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Drecksviehs | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Drecksvieh | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Drecksvieh | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Drecksvieh | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |