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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

viel Geschrei und wenig Wolle de · X

Pronunciation

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  • [ˌfiːl ɡəˈʃʁaɪ̯ ʊnt ˌveːniç ˈvɔlə]
  • [ˌfiːl ɡəˈʃʁaɪ̯ ʊnt ˌveːnik ˈvɔlə]

Etymology

Die Redewendung ist die Pointe einer Volkserzählung, in der der Teufel vergeblich versucht, eine Sau zu scheren.

Meanings

  1. großes Getue, viel Aufhebens um etwas, wobei am Ende kein nennenswertes Ergebnis steht, nichts dabei herauskommt
    • „Als eine Art ‚Magna Charta der Arbeitnehmer‘ stellt die CDU an den Anfang ihres Gesetzentwurfs einen Abschnitt, in dem 17 Paragraphen die individuellen Rechte des Arbeitnehmers im Betrieb festlegen. ‚Viel Geschrei und wenig Wolle‘, meinen sozialdemokratische Gewerkschafter abschätzig zu diesen programmatischen Willenserklärungen.“ Heinz Michaels: Die gebremste Mitbestimmung. In: Zeit Online. Nummer 6/1971, 5. Februar 1971, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2019) .
    • „Ja, mit dem Maul sind stets sie bereit. Sie erklärten den Krieg uns. Mehrere Wochen vergingen, sie kamen nicht einmal zum Rheine. Viel Geschrei und wenig Wolle! So sind die Franzosen, […].“ Heinrich Kruse: Seegeschichten. In: Projekt Gutenberg-DE. Kriegszeiten (Neue Folge, URL) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *

Coordinates

viel Lärm um nichts

Translations (1)

en great cry and little wool (großes Getue, viel Aufhebens um etwas, wobei am Ende kein nennenswertes Ergebnis steht, nichts dabei herauskommt)