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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

toi, toi, toi de · INTJ

Pronunciation

  • audio
  • [ˈtɔɪ̯ ˈtɔɪ̯ ˈtɔɪ̯]
  • rhymes ɔɪ̯

Etymology

Bei der seit dem 19. Jahrhundert bezeugten Interjektion, die zunächst nur auf den norddeutschen Raum begrenzt war, sich jedoch später dann weiter verbreitete, handelt es sich um eine lautliche Begleitung oder einen lautlichen Ersatz für eine dreifache abergläubische Handlung (Ausspucken, auf Holz klopfen oder Ähnliches), deren Sinn darin besteht, bei Erzählen eines Erfolgs oder beim Glückwünschen, den Neid böser Geister (die dann den Erfolg zunichte machen könnten) zu verhindern. Die Wendung »unberufen, toi, toi, toi!« ist um 1930 durch einen Schlager verbreitet worden[…].

Meanings

  1. (colloquial) drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben — besonders für einen künstlerischen Auftritt — Erfolg, Glück haben möge
    • Viel Glück und toi, toi, toi bei eurer Prüfung!
    • Na dann, toi, toi, toi!
    • „»Toi, toi, toi!« sagte Armin und klopfte auf Holz.“ Sibylle Mulot: Die unschuldigen Jahre. Roman. Diogenes, Zürich 1999, ISBN 978-3-257-06197-0, Seite 123. Zitiert nach Google Books.
    • „Auf Ihrem Weg zu Ihren ganz persönlichen Loyalitätszielen wünschen wir Ihnen: toi, toi, toi!“ Anne M. Schüller, Gerhard Fuchs: TOTAL LOYALTY MARKETING. Mit begeisterten Kunden und loyalen Mitarbeitern zum Unternehmenserfolg. 4., aktualisierte Auflage, Gabler, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8349-0598-7, Seite 256. Zitiert nach Google Books.
  2. (colloquial) (häufig zusammen mit »unberufen!« dieses verstärkend) drückt aus, dass man etwas nicht beschreien will
    • „Ich vermute sehr schlichte Ursachen: daß all das Erinnerte so ganz vergangen und abgetan ist, man selber aber – toi, toi, toi! – immer noch lebt.“ Walter Kempowski: Anteilnahme oder Aufklärung? – Das Melodram als Idylle. In: Klaus Köhler: Alles in Butter. Wie Walter Kempowski, Bernhard Schlink und Martin Walser den Zivilisationsbruch unter den Teppich kehren. 1. Auflage, Königshausen & Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-4031-3, Seite 29. Zitiert nach Google Books.
    • „Schreib mir bald wieder, mein lieber Csok, wie es Dir geht! Arbeite nur das Loyola-Stück weiter, ich bin überzeugt, daß es richtig ist und daß Du es in ganz kurzer Zeit fertig haben wirst. Mach aber nur möglichst ein reines Männerstück – ich hab so das Gefühl, daß dies das beste wär! Unberufen, toi toi toi!“ Traugott Krischke, Dieter Hildebrandt (Hrsg.): Ödön von Horváth: Gesammelte Werke. Band 8, Prosa, Fragmente und Varianten, Exposés, Theoretisches, Briefe, Verse. 1. Auflage, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1972, DNB 730016307. Zitiert nach Projekt Gutenberg.

Coordinates

für jemanden die Daumen halten · jemandem die Daumen halten · für jemanden den Daumen halten · auf Holz klopfen · jemandem den Daumen drücken · jemandem den Daumen halten · jemandem die Daumen drücken · für jemanden die Daumen drücken · für jemanden den Daumen drücken

Translations (11)

en good luck (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · fr bonne chance (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · en I will keep my ) fingers crossed (drückt aus, dass man etwas nicht beschreien will) · fr bon courage (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · zh-cn 一切顺利 (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · fr je te dis ( les ) cinq lettres / je vous dis ( les ) cinq lettres (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · zh-tw 一切順利 (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · zh-tw 祝你好運 (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · fr je touche du bois / toucher du bois (drückt aus, dass man etwas nicht beschreien will) · zh-cn 祝你好运 (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge) · no tvi tvi (drückt den Wunsch aus, dass jemand für ein Vorhaben Erfolg, Glück haben möge)