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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

tagein, tagaus de · X

Pronunciation

  • [taːkˈʔaɪ̯n taːkˈʔaʊ̯s]
  • audio

Meanings

  1. (adverbiell) immer wieder einen Tag nach dem anderen ohne Ausnahme
    • „Daß Handwerker nach der Methode ex und hopp arbeiten, Tankstellen außer Service so ziemlich alles verkaufen, die Post selbst da schläft, wo sie gutes Geld verdienen könnte und Kunden in Geschäften oft den Eindruck haben, sie störten nur und man wolle ihnen gar nichts verkaufen – das bringt tagein tagaus Millionen Bundesbürger in Wut.“ Jürgen Kurth: Hier ist der Kunde Bettler. In: stern. Nummer 28, 2. Juli 1987, ISSN 0039-1239, Seite 086 .
    • „Waaren einer Art müssen täglich, andere wöchentlich, vierteljährlich u. s. f. gekauft oder gezahlt werden. Wie sich die Summe dieser Ausgaben aber immer während eines Jahres z. B. vertheilen möge, sie muss gedeckt sein durch die Durchschnittseinnahme, Tag ein, Tag aus.“ Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Oekonomie. 1. Auflage. Erster Band. Buch Ⅰ: Der Produktionsprocess des Kapitals, Verlag von Otto Meissner, Hamburg 1867, Seite 136 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
    • „Tagein, tagaus zwischen Palmen am Meer liegen und dem Wellenschlag lauschen und in der Sonne braten, ist auf die Dauer etwas eintönig – wenn das Wasser auch noch so azurn schimmert und seine Palette von Jadegrün bis zum tiefen Violett reicht.“ Adolf Metzner: Lord Byron – ein Boxer. In: DIE ZEIT. Nummer 16, 16. April 1965, ISSN 0044-2070, Seite 47 (Archiv-URL, abgerufen am 20. März 2021) .
    • „Damals rumpelten die Kanonen der Revolution durch Europa, nur im verschlafenen Katalonien schlug man sich noch tagein, tagaus mit alten Fischgräten auf den Kopf, was bis heute die Lieblingsbeschäftigung des dörflichen Kataloniens geblieben ist.“ Michael Ringel: menschen, türme, sensationen: katalonien. In: taz.die tageszeitung. Nummer 8401, 12. Oktober 2007, ISSN 1434-4459, Seite 20 .
    • „Bodidharma hatte, so eine weitere Legende, mit Sorge beobachtet, wie seine Gefolgsleute tagein, tagaus gebeugt über buddhistischen Schriften hockten und sie ins Chinesische übersetzten.“ Wer angreift, hat die Schlacht schon verloren. In: Süddeutsche Zeitung. Nummer 284, 9. Dezember 1995, ISSN 0174-4917, Seite 15 .
    • „Mit drolligen Bürſtenraupen auf den Hälſen, kopfnickend, traben ſie kurzſpurig, ohne Ermüdung zu kennen; das Geräuſch ihrer kleinen Hufe läutet tagein tagaus auf dem Aſphalt, von Schellenraſſeln begleitet …“ Willy Seidel: Die magiſche Laterne des Herrn Zinkeiſen. Georg Müller Verlag, München 1930, Seite 382 (Zitiert nach Google Books) .
    • «Grenzen verschieben das ist es, womit sich Triathleten tagein, tagaus beschäftigen.» Christof Gertsch: Schmerz, lass nach! In: NZZ am Sonntag. 4. Oktober 2015, Seite 46 .
    • „Das darf man Chuzpe nennen! Wer unmittelbar gegenüber dem Pergamonmuseum ein Restaurant eröffnet und das an dieser Stelle tagein, tagaus flanierende Publikum nicht als das seine ins Auge faßt, ja, im Gegenteil, sich durch die Winzigkeit des Türschildes ostentativ dem Massenbetrieb verweigert, der beweist durchaus viel Selbst- und wohl auch eine kleine Prise Gottvertrauen.“ Kai Ritzmann: Viel Selbst- und eine kleine Prise Gottvertrauen. In: Berliner Morgenpost. 31. Mai 1998, Seite 11 .
    • „Als Alternative bleibt nur die Tristesse der beschützenden Werkstätten, wo Behinderte tagein, tagaus stumpfsinnige Tätigkeiten verrichten müssen und wieder nur unter sich sind.“ „Das Gymnasium ist auch eine Sonderschule“. In: DER SPIEGEL. Nummer 49, 2. Dezember 1985, ISSN 0038-7452, Seite 42 .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
tagein und tagaus variant lexicographic