seines Zeichens de · X
Pronunciation
- audio
- [ˈzaɪ̯nəs ˈt͡saɪ̯çn̩s]
Etymology
Die Redewendung beruht auf der verbreiteten Verwendung von (mittelalterlichen) Zunftzeichen für verschiedene Berufsgruppen.
Meanings
-
einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend
„In Wertach lebte einst ein kleines Männle, das seines Zeichens ein Maler war, und das allzeit Geld im Überflusse hatte.“
Günther Kapfhammer (Herausgeber): Bayerische Sagen. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1984, ISBN 3-548-20486-4, Seite 73 .„Graf Franz Nádasdy, seines Zeichens königlicher Hofrichter, ließ den damaligen Bau im 17. Jahrhundert zu einem Schloss aus- und umbauen.“
Wikipedia-Artikel „Schloss Draßburg“ (Stabilversion)„Meines Zeichens bin ich eigentlich ein Schuster. Ich hatte aber kein rechtes Sitzfleisch; der Vogelfang war nun einmal meine Leidenschaft.“
Wikisource-Quellentext „Bild aus Alexander von Humboldt’s Leben“ (Stabilversion)„Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, seines Zeichens ein Freund von Kunst und Sängerinnen, gab ihr ein angemessenes Quartier in einer schlossähnlichen Villa und besuchte sie dort, fernab seiner Residenz und seiner Gemahlin in Coburg.“
Wikipedia-Artikel „Rosine Stoltz“ (Stabilversion)
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| ihres Zeichens | Gender=Fem | sense_index:1 | lexicographic |
Translations (5)
en by professsion (einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend) · en holding the office of (einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend) · en who is / who was (einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend) · en in his role as (einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend) · en by trade (einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend)