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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

inhaltbezogene Grammatik de · X

Pronunciation

  • audio
  • [ˈɪnhaltbəˌt͡soːɡənə ɡʁaˈmatɪk]

Meanings

  1. von Leo Weisgerber ^(→ WP) nach dem zweiten Weltkrieg begründete Strömung der Sprachwissenschaft, die von der Überzeugung ausgeht, dass die sprachlichen Strukturen (besonders des Lexikons, aber auch der Grammatik), die sogenannte „sprachliche Zwischenwelt“ (die Vorstellungen der Sprachgemeinschaft von der Welt) stark beeinflussen
    • „Immerhin wurde Anfang der 60er Jahre das Institut für deutsche Sprache gegründet, und Wortfeldforschung und inhaltbezogene Grammatik waren etabliert, einschließlich einer älteren Fach- und Sondersprachenforschung.“ Sigurd Wichter: Gesellschaftliche Kommunikation als linguistischer Gegenstand. In: Helmut Henne, Horst Sitta, Herbert Ernst Wiegand (Herausgeber): Germanistische Linguistik. Konturen eines Faches. Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-31240-8, Seite 67–95 (Zitat: Seite 70) .
    • „So werden im Rückgriff auf sprachphilosophische Positionen W. von Humboldts Prinzipien einer inhalt- und leistungsbezogenen Grammatik (L. Weisgerber) entwickelt, die auch in bedeutenden grammatischen Handbüchern (…) ihren praktischen Niederschlag finden…“ Dieter Cherubim: Grammatikographie. In: Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand (Herausgeber): Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band IV, Niemeyer, Tübingen 1980, ISBN 3-484-10392-2, Seite 768–778 (Zitat: Seite 776) . Kursiv gedruckt: inhalt- und leistungsbezogenen Grammatik.
    • „Während die Verhaltensforschung das Verhalten der Sprechenden und ihrer Partner zueinander in einer bestimmten Lage beobachtet und mit der Lautung der Äußerung in Beziehung setzt, faßt die inhaltbezogene Grammatik (…) in erster Linie das Verhältnis der Äußerung zu den Sachverhalten ins Auge.“ Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. 3. Auflage. Francke, Bern/München 1962, Seite 105 . Gesperrt gedruckt: inhaltbezogene Grammatik.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Inhaltbezogene Grammatik alternative lexicographic
der inhaltbezogenen Grammatik Case=Gen, Number=Sing schwache Deklination mit bestimmtem Artikel lexicographic
der inhaltbezogenen Grammatik Case=Dat, Number=Sing schwache Deklination mit bestimmtem Artikel lexicographic
die inhaltbezogene Grammatik Case=Nom, Number=Sing schwache Deklination mit bestimmtem Artikel lexicographic
die inhaltbezogene Grammatik Case=Acc, Number=Sing schwache Deklination mit bestimmtem Artikel lexicographic
einer inhaltbezogenen Grammatik Case=Dat, Number=Sing gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …) lexicographic
einer inhaltbezogenen Grammatik Case=Gen, Number=Sing gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …) lexicographic
inhaltbezogene Grammatik Case=Acc, Number=Sing starke Deklination ohne Artikel lexicographic
inhaltbezogene Grammatik Case=Nom, Number=Sing starke Deklination ohne Artikel lexicographic
eine inhaltbezogene Grammatik Case=Nom, Number=Sing gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …) lexicographic
eine inhaltbezogene Grammatik Case=Acc, Number=Sing gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …) lexicographic
inhaltbezogener Grammatik Case=Dat, Number=Sing starke Deklination ohne Artikel lexicographic
inhaltbezogener Grammatik Case=Gen, Number=Sing starke Deklination ohne Artikel lexicographic