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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

einen guten Schnitt machen de · X

Pronunciation

  • [aɪ̯nən ˈɡuːtn̩ ʃnɪt ˈmaxn̩]
  • audio

Etymology

Die Redewendung entstammt wahrscheinlich der bäuerlichen Welt und bezieht sich auf die Ernte des Getreides, welche mit Sicheln und Sensen ausgeführt wurde. Nach alter Rechtsauffassung gehörte dem Bauern das Getreide auf dem Feld erst, nachdem es geerntet war. Sodann wurde es verkauft, was für den Bauern so gut wie die einzige Gelegenheit war, an Bargeld zu gelangen. War der Schnitt gut, konnte der Bauer einen hohen Preis damit erzielen und hatte entsprechend hohe Einnahmen. Aufgrund des Umstandes, dass die Redewendung häufig benutzt wird, um eine listige Art des Erzielens eines Gewinns hervorzuheben, wird es auch für möglich gehalten, dass sie sich auf die im späten Mittelalter verbreitete Beutelschneiderei bezieht. Schnitt der Dieb einen Beutel mit wertvollem Inhalt ab, machte er einen guten Schnitt.

Meanings

  1. (colloquial) einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
    • Ricardo hat sein Modegeschäft verkauft und dabei einen guten Schnitt gemacht.
    • Wenn du einen guten Schnitt machen willst, solltest du mit dem Kauf noch warten, da die Preise bald drastisch sinken werden.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
einen Schnitt machen variant lexicographic
seinen Schnitt machen variant lexicographic

Antonyms

keinen großen Schnitt machen

Coordinates

Reibach machen · eine schnelle Mark machen · einen schnellen Euro machen

Translations (2)

nl een goede slag slaan (umgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen) · sv göra ett klipp (umgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen)