dick auftragen de · X
Pronunciation
Etymology
ursprünglich bezogen auf das zu dicke Auftragen der Farbe beim Malen beziehungsweise das zu starke Auftragen von Schminke
Meanings
-
(colloquial, derogatory) mit etwas übertreiben, angeben
Bei deinem Vorstellungsgespräch solltest du nicht zu dick auftragen.
„Das hatte Ida schon ein bisschen dick aufgetragen gefunden.“
Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 84 .„Sie hat ein bißchen dick aufgetragen in ihrem Übermut, völlig töricht ist die gnädige Frau nun auch nicht.“
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen. Roman. Erster Teil: Die Stadt und die Ruhelosen, Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1970, Seite 299 (Zitiert nach Google Books) .„Das Lachen kam derb und oft. Wir trugen dick auf. Ich zersang einen gläsernen Nachttopf, in dem ein Paar Wiener Würstchen mit Senf lagen.“
Günter Grass: Die Blechtrommel. Roman. 323.–372. Tausend, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1964, Seite 284 .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| stark auftragen | variant | lexicographic |
Translations (8)
fr en beurrer épais (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · fr se la péter (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · en to spread it on thick (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · en to lay it on thick (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · fr en rajouter (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · fr pousser le bouchon (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · en to put it on thick (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben) · fr beurrer épais (umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben)