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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

bitten und betteln de · X

Pronunciation

  • audio
  • [ˈbɪtn̩ ʊnt ˈbɛtl̩n]

Etymology

[1] Verstärkung des Verbs bitten durch Doppelung; Hendiadyoin

Meanings

  1. beharrliches und/oder inständiges flehen
    • „Der Bauer flehte und bat und bettelte und sagte: ‚Bitte, sei doch so gut und verzeih mir meine früheren Fehler und erkläre mir nur noch einen einzigen Traum, sonst werde ich für nichts und wieder nichts totgeschlagen.‘“ Annemarie Schimmel: Die Träume des Kalifen. Träume und ihre Deutung in der islamischen Kultur. C. H. Beck, München 1998, Seite 295
    • „Und dann kann sich das Opfer das Portemonnaie aus der Tasche reißen, es kann bitten und betteln, wie es will. Auf das, was mit ihm gemacht wird, hat es keinen Einfluss.“ sueddeutsche.de: Jugendkriminalität – Der böse Geist, Süddeutsche Zeitung vom 26.06.2008
    • „Die Märztage des Jahres 1848 brachten mit Einem Male den Juden in Wien, und in Oesterreich überhaupt, das, um was sie Jahre lang gefleht, gebeten und gebettelt hatten.“ Gerson Wolf: Geschichte der Juden in Wien (1156-1876). A. Hölder, 1876, Seite 151
    • „Und laß ihn bitten und betteln, soviel er mag – sag immer nur: ›Ich kann nicht!‹“ Pietro Aretino: Die Gespräche des göttlichen Pietro Aretino. tredition/projekt gutenberg, 2001, Seite 197
    • „Doch sie mißverstand ihn und versetzte: ›Lieblos sind Sie, lieblos… Sie wollen nur fort… wie mir das tut, kümmert Sie nicht… Ich bin eine Närrin, daß ich da bitte und bettle… ‹“ Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach: Oversberg. Aus dem Tagebuch des Volontärs Ferdinand Binder. tredition/projekt gutenberg, 2011, Seite 26

Deriveds

Bitten und Betteln

Translations (2)

sv böna och be (beharrliches und/oder inständiges flehen) · en to beg and plead (beharrliches und/oder inständiges flehen)