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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

ae-Ligatur de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [aːˈʔeːliɡaˌtuːɐ̯]

Meanings

  1. zu einem Schriftzeichen verbundene Buchstaben a und e – æ
    • „In dieser Ligatur ist eine ganz natürliche und gewohnte Linienführung unterbrochen und vielleicht unter dem Einfluß und nach dem Vorbild der häufigen ae-Ligatur umgestaltet, was beim Schreiben Aufgabe eines Vorteils bedeutet.“ Bernhard Bischoff: Die Sudostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolongerzeit. Teil 1 – Die bayrischen Diözesen. Harrassowitz, 1974, ISBN 978-3-447-00215-8, Seite 249 (Zitiert nach Google Books)
    • „Der Zirkumflex sowie die ae-Ligatur hingegen können übernommen werden.“ Margarete Springeth: Der analytische Weg ist das Ziel. Die mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank als Online-Textarchiv Sammelwerk=Wege zum Text. de Gruyter, 2009, ISBN 978-3-484-29530-8, Seite 190 (Zitiert nach Google Books)
    • „In zunehmendem Maße begegnet in den Hss. […] ein e mit einem diakritischen Zeichen (cauda), welches nichts anderes ist als das Rudiment des a in einer fmal. ae-Ligatur: ę o. ä.“ Peter Stotz: Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters. Dritter Band – Lautlehre. Beck, 1996, ISBN 978-3-406-40362-0, Seite 82 (Zitiert nach Google Books)
    • „Regelmäßig schreibt er das offene e als ae-Ligatur (Aenmaerkingen).“ Wilfried Schöntag: Die Marchtaler Fälschungen. Das Prämonstratenserstift Marchtal im politischen Kräftespiel (1171–1312). de Gruyter, 2017, ISBN 978-3-11-046738-3, Seite 10 (Zitiert nach Google Books)
    • „Eine eigenartige Schreibung des akzentuierten ê ist in einigen süddeutschen […] Handschriften zu beobachten […]: der Zirkumflex wird nicht über den Buchstaben gesetzt, sondern unter der Zeile an ihn angehängt als e-caudata (ę) wie sie in anderer Bedeutung in lateinischen Codices seit dem 10./11. Jahrhundert die ältere ae-Ligatur ersetzte.“ Karin Schneider: Akzentuierung in mittelalterlichen deutschsprachigen Handschriften. In: Edition und Sprachgeschichte. Baseler Fachtagung 2.–4. März 2005. de Gruyter, 2012, ISBN 978-3-11-093886-9, Seite 23 (Zitiert nach Google Books)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
ae-Ligaturen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
ae-Ligaturen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
ae-Ligaturen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
ae-Ligaturen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
ae-Ligatur Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
ae-Ligatur Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
ae-Ligatur Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
ae-Ligatur Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Hypernyms

Ligatur

Translations (3)

fr e dans l’a (Ligatur aus a und e) · en æsh (Ligatur aus a und e) · en ash (Ligatur aus a und e)