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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Zugbild de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈt͡suːkˌbɪlt]
  • audio
  • rhymes uːkbɪlt

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Zug und Bild

Meanings

  1. optischer Eindruck einer Eisenbahn
    • „Seither hat sich auch das Zugbild verändert, die Triebwagenanhänger wichen Personenwagen mit Endbühnen.“ Deutscher Wikipedia-Artikel „Bahnstrecke Verden (Aller)–Walsrode Nord“ (Stabilversion)
    • „Dieses Zugbild sah ich vor meinem inneren Auge, als ich die Geschichte von Antonio zum ersten Mal las.“ Carll Cneut: Das Kind als Co-Autor. In: NZZOnline. 7. Dezember 2005, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 7. Mai 2018) .
    • „Gerade in den Einstellungen, die im Santa Fe Railroad Depot des kalifornischen San Bernardino gedreht wurden, entsteht jene transparente Materie aus ephemerem Filmbild und Lokomotivendampf, aus dem Transport des Filmstreifens durch den Projektor und dem Blick aus dem Fenster, der vom Rattern der Schienen begleitet wird; beides, das Filmbild und das Zugbild, animiert vom gleißenden Licht der diegetisch und diskursiv positionierten Scheinwerfer.“ Karl Sierek: Der lange Arm der Ufa. Springer, 2017, Seite 210 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Die Holz-Pendelzüge prägten lange Zeit das Zugbild im Regionalverkehr Genf-Lausanne, Luzern-Seetal, St. Gallen- Sulgen und um Winterthur und Zürich.“ Kilian T. Elsasser, Hans-Peter Bärtschi: Kohle, Strom und Schienen. Neue Zürcher Zeitung, 1997, Seite 84 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Mit dem Assoziationsdruck der Zugbilder entstand ein Blitzpanorama dessen, wohin es führen könnte, wenn Flüchtlinge zurückgewiesen werden.“ Herfried Münkler, Jürgen Kaube, Wolfgang Schäuble, Horst Bredekamp, Georg Nolte, Steffen Martus, Wilfried Nippel, Friedbert Rüb, Gabriele Metzler: Staatserzählungen. Rowohlt, 2018 (Zitiert nach Google Books) .
  2. optischer Eindruck des Vogelzugs
    • „Ein zuverlässiges Zugbild entsteht erst nach mehreren Jahren aufgrund der Durchschnittszahlen.“ Die Vogelwelt. Bände 89-90, 1968, Seite 156 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Das gesamte Zugbild wie das der einzelnen Arten kann sich in verschiedenen Jahren verschieden gestalten, erst eine Reihe von Beobachtungsjahren gibt ein allgemeingültiges Bild, mit dem die Zugbilder der einzelnen Jahre verglichen werden können um die Abweichungen vom Normalen zu konstatieren und die dabei mitwirkenden Faktoren zu ergründen.“ Ivar Johannes Hortling: Das Vogelleben bei Ytterö im Sommer und Herbst 1926. Ornis Fennica, 1927, Seite 5 (Zitiert nach Google Books) .
    • „[Der Kiebitz] beherrscht an gewissen Tagen vollständig das Zugbild.“ Abhandlungen und Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg. Band 1, P. Parey, 1937, Seite 117 (Zitiert nach Google Books) .
    • „An der Hand von aufgehängten großen Zugkarten wird nunmehr eine Anzahl Zugbilder, wie sie durch die jüngsten Ringvogelfunde selbsttätig aufgezeichnet und gegen frühere ergänzt wurden, erläutert.“ Schriften der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig. Band 14, Wilhelm Engelmann, 1915, Seite xix (Zitiert nach Google Books) .
    • „Drury und NISBET (1964) wiesen darauf hin, dass die von ihnen in Nordamerika beobachteten Arten vielleicht andere Fähigkeiten haben als jene, die in Europa das Zugbild bestimmen.“ Der Ornithologische Beobachter. Bände 63–65, Ala, Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz, 1966, Seite 223 (Zitiert nach Google Books) .
  3. ein mechanisches Spielzeug
    • „Zu den Spielwaren der Nr. 299b gehören unter anderem Kinderspielzeug, Bilderspiele, Gesellschaftsspiele, Zauberspiele u. dgl. aus Papier, Pappe, Papiermasse oder Holzfasermasse sowie aus Steinpappe und den zu dieser Klasse gehörigen Formerstoffen, Bilderbücher mit Zugbildern, Christbaumverzierungen, Luftballons, Zerleg- oder Zusammensetzbilder […]“ Reichsgesetzblatt für die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Staatsdruckerei, 1909, Seite 70 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Das vorliegende Zugbilderbuch, von dem nebenstehend der Umschlagtitel und rechts eines von den sechs Zugbildern gebracht werden, führt folgenden Titel: „Die beweglichen Bilder mit der Beschreibung einiger schönen Umgebungen Wiens […]“ Herbert Kaut: Alt-Wiener Spielzeugschachtel. H. Deutsch, 1961, Seite 44 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Ein Zugbild, auf welchem sich durch versteckt angebrachte Züge die Vorstellungen der 4 Jahrszeiten schnell ändern lassen.“ Das Naturalien- und Kunst-Kabinet. Bonitas, Würzburg 1812, Seite 37 (Zitiert nach Google Books) .
    • „In den Kunsthandlungen Wiens, welche nicht das Bedürfniß der höheren Stände ausschließend ins Auge zu fassen sich zur Aufgabe gemacht, verkaufte man damals sogenannte Zugbilder, welche sehr beliebt waren.“ Carl Albert Regnet: Münchener Künstlerbilder. Zweiter Band, T. O. Weigel, Leipzig 1871, Seite 224 (Zitiert nach Google Books) .
  4. Aufmerksamkeit hervorrufendes Gemälde
    • „Werke, […] die zum Theil auf einer Reihe von akademischen Ausstellungen die Haupt- und Zugbilder gewesen sind, verleihen dieser Ausstellung eine Bedeutung, welche bisher noch keine andere hier gehabt hat.“ Unsere Zeit. Zweiter Jahrgang. Zweite Hälfte., Brockhaus, Leipzig 1866, Seite 395 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Was aber die diesmalige Ausstellung besonders arm erscheinen ließ – denn jene Uebel alle sind nicht etwa von heut und gestern – das war der gänzliche Mangel einiger sogenannten Zugbilder.“ Zeitung für die Elegante Welt. Zweiundvierzigster Jahrgang, Leopold Voß, Leipzig 1842, Seite 864 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Für den Abgang von eigentlichen ‚Zugbildern‘ wird man indeß durch die reiche Zahl von ganz tüchtigen Kunstwerken nicht ersten Ranges – der Katalog enthält hundert und achtzig Nummern – theilweise enschädigt.“ Leopold Landsteiner (Herausgeber): Morgen-Post Wien. Stöckholzer von Hirschfeld, 1872 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Zugbilder ersten Rangs in derselben sind die großen Gemälde ‚Die Walpurgisnacht‘ (nach Goethes ‚Faust‘) von Professor Albert Zimmermann in Wien und die ‚Mongolenschlacht‘ von Professor E. Wohnlich in Breslau.“ Illustrirte Zeitung. Achtundfünfzigster Band, Leipzig 1872, Seite 35 (Zitiert nach Google Books) .
    • „Zwar weist die gegenwärtige Ausstellung keine Namen ersten Ranges auf, keine sogenannten kräftigen Zugbilder fesseln das Publikum; dagegen ist aber auch die entgegengesetzte Grenze, Bilder von äußerster Mittelmäßigkeit, glücklich vermieden.“ Laibacher Tagblatt. 5. Jahrgang, Kleinmayr,, 1872 (Zitiert nach Google Books) .
  5. Graffiti auf einem Schienenfahrzeug
    • „Wenn du zwei, drei, vier Tage hintereinander nachts solche Bombing-Aktionen machst und am nächsten Morgen die Strecke abfährst, um dein Zugbild zu fotografieren, immer erst vormittags ins Bett kommst […]“ Akademie der Künste (Herausgeber): Spray City. 1944, Seite 83, DNB 944316131 (Zitiert nach Google Books) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Zugbilder Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Zugbilder Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Zugbilder Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Zugbilde Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Zugbild Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Zugbild Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Zugbild Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Zugbilds Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Zugbildern Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Zugbildes Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Hingucker

Deriveds

Zugbilderbuch

Hyponyms

Window-down · End to End · Flying Panel · Panel · Top to Bottom

Translations (3)

fr image de train (optischer Eindruck einer Eisenbahn) · fr jouet mécanique (ein mechanisches Spielzeug) · fr graffiti sur train (Graffiti auf einem Schienenfahrzeug)