(Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Westpreußen, historical, nordostdeutsch) Rübe mit dickfleischiger, gelber oder weißer, essbarer Wurzel
„Frisches Gemüse und hochwertiges Fleisch bekam er kaum geliefert, aber manchmal Berge von Wrucken und die gab es dann in allen erdenklichen Variationen.“ Von hoher See in die Großküche. In: Schweriner Volkszeitung. 5. April 2005, Seite 15 .
„Die Kohlrübe, Steckrübe, Wrucke, Erdkohlrabi, Bodenkohlrabi, Unterkohlrabi, Krautrübe, Dorſch, ſchwediſche Kohlrübe oder Rutabaga (Brassica napus rapifera DC.) ⚇ kann als eine durch die Cultur entſtandene Varietät des Rapſes (Brassica napus oleifera DC.) ⚇ angeſehen werden.“ Guido Krafft: Lehrbuch der Landwirthſchaft auf wiſſenſchaftlicher und praktiſcher Grundlage. Zweiter Band. Beſondere Pflanzenbaulehre, Verlag von Wiegandt, Hempel & Parey. Verlagsbuchhandlung für Landwirthſchaft, Gartenbau und Forſtweſen, Berlin 1876, Seite 162 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv) .
„‚Ich weiß nicht, was hier beispielsweise um die Jahrhundertwende auf den Tisch kam, zu Hochzeiten oder Geburtstagen gebraten oder gebacken wurde‘, so Schonig. Er weiß aber um die Liebe zur Kartoffel und die zur Wrucke (Kohlrübe).“ Küchengeschichten aus dem Seenland. Limosa-Verlag plant Regionalkochbuch mit Rezepten und Anekdoten. In: Märkische Allgemeine. 18. Februar 2011, Seite 1 (Ausgabe Gransee) .
„Die Wrucken, die mein Bruder und ich von den Feldern holten, haben wir mit Wonne gegessen.“ Ich vergesse meine alte Heimat nicht“. In: Der Prignitzer. 23. September 2016, Seite 25 .
„Zu den Brassicarüben gehört die Kohlrübe, in Vorpommern als Wrucke bezeichnet, und die Wasserrübe.“ Hinter Schweriner Amtstüren. Worüber Landespolitiker und Funktionäre lachen. In: Nordkurier. 6. Mai 2000, ISSN 0232-1491 .
„Noch heute beackert sie mit ihrem Mann Fritz (79) einen Garten. Die riesigen Wrucken beweisen ihre Mühen.“ Frank Wilhelm: Vom Leben abgehängt. Ohne Auto auf dem Dorf. In: Nordkurier. 13. Oktober 2016, ISSN 0232-1491, Seite 3 .