Werkvertrag de · NOUN
Pronunciation
- [ˈvɛʁkfɛɐ̯ˌtʁaːk]
- audio
Etymology
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Werk und Vertrag
Meanings
-
vertragliche Regelung über die Erbringung eines Werkes gegen eine Vergütung; im Gegensatz zum Dienstvertrag wird diese Vergütung nur bei erfolgreicher Erstellung des Werkes (Werkerfolg) gezahlt; der Werkvertrag ist in Deutschland in §631 BGB geregelt
„Diese [Subunternehmer] schließen einen Werkvertrag über eine bestimmte Leistung mit dem Generalunternehmen Tönnies und bringen ihre eigenen Schlachter und Zerleger mit.“
Jennifer Stange: Deutschland – Mindestlohn auch für EU-Ausländer?. In: Deutsche Welle. 23. Februar 2014 (URL, abgerufen am 29. Januar 2019) .„Kein gutes Zeichen ist […], dass der Werkvertrag auch im künstlerischen Bereich immer beliebter zu werden scheint. Er ist das probate Mittel privater wie öffentlicher Arbeitgeber, Sozialabgaben wie etwa Zahlungen in die Rentenversicherung zu vermeiden.“
Julia Schröder: Die Not der darstellenden Künstler – Jenseits von Glanz und Gloria. In: Deutschlandradio. 17. Mai 2016 (Deutschlandfunk / Köln, Sendereihe: Kultur heute, URL, abgerufen am 29. Januar 2019) .»[Hartz-IV] hat, wie auch die Tarifentwicklung zeigt, wie die Lohnentwicklung insgesamt zeigt, eben zu Einschüchterung geführt, zusammen mit den anderen Formen von Prekarität, von Leiharbeit, von Werkvertrag, von Befristung, ja dass vielen dann der Mut gefehlt hat, sich auch im Betrieb für ihre Rechte einzusetzen.«
Caspar Dohmen: Agenda 2010 – Was die Hartz-Reformen gebracht haben. In: Deutschlandradio. 1. Mai 2017 (Deutschlandfunk / Köln, Sendereihe: Hintergrund, URL, abgerufen am 29. Januar 2019) .„»Der Werkvertrag muss die Ausnahme für konjunkturelle Schwankungen sein und nicht die Regel für Beschäftigung, wie wir sie in diesen Betrieben oft vorfinden«, so der Minister.“
Mareike Burgschat, Brid Roesner: "Ein rechtloses und asoziales System". In: Norddeutscher Rundfunk. 12. April 2016 (URL, abgerufen am 29. Januar 2019) .„Rainer, ein gelernter Polier, ist seit einem Jahr für eine kleine Zeitarbeitsfirma tätig. Die verlieh ihn an eine Baufirma. Bis zu 14 Stunden am Tag gab es dann körperliche Schwerstarbeit – oft ohne Arbeitsschutz. Und das ganze für einen Stundenlohn von fünf Euro. Möglich machte das ein sogenannter Werkvertrag, mit dem viele strenge Gesetzesauflagen umgangen werden können.“
Wolfgang Dick: Deutschland – Zeitarbeiter - Sklaven der Wirtschaft?. In: Deutsche Welle. 7. März 2013 (URL, abgerufen am 29. Januar 2019) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Werkvertrage | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Werksvertrag | Gender=Masc | rare, variant | lexicographic |
| Werkverträge | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Werkverträge | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Werkverträge | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Werkverträgen | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Werkvertrags | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Werkvertrag | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Werkvertrag | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Werkvertrag | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Werkvertrages | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Deriveds
Werkvertragsarbeiter · Werkvertragnehmer