Wegesrand de · NOUN
Pronunciation
- [ˈveːɡəsˌʁant]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Weg und Rand mit dem Fugenelement -es
Meanings
-
(gehoben) seitliche Grenze eines Weges
„In den Fotos stellt sie Orte nach, an denen im Jahr 2006 Babyleichen aufgefunden wurden: Wegesränder und Waldlichtungen, Müllkippen und Heizungskeller.“
Marcus Woeller: Nachts an der Ausfallstraße. In: taz.die tageszeitung. Nummer 8587, 24. Mai 2008, Seite 32 (taz Print-Archiv, abgerufen am 5. Dezember 2017) .„Entlang des Wegesrands wird es genügend Dinge zu entdecken geben, um auch die Kleinsten bei Laune zu halten, glaubt sie – auch das ein oder andere Pferd könnte zu sehen sein.“
Das Wandern ist des Wällers Lust. In: Rhein-Zeitung. 8. Oktober 2015, Seite 14 .„Mir war so traurig. Ich starrte und stand.
„Am Wegesrand pickte ein Würger, der im Volksmund »Herbstvogel« genannt wird, geräuschvoll mit den Flügeln schlagend an den Früchten einer roten Vogelbeere herum.“
Bandi; mit einem Vorwort von Thomas Reichart und einem Nachwort von Do Hee-Yoon: Der rote Pilz. [3. Juli 1993]. In: Denunziation. Erzählungen aus Nordkorea. 4. Auflage. Piper Verlag, München 2017 (Originaltitel: 고발, übersetzt von Ki-Hyang Lee aus dem Koreanischen), ISBN 978-3-492-05822-3, Seite 198 .„Dr. Heinrich Hoffmann, der Schöpfer des ‚Struwwelpeter‘, dessen 200. Geburtstag wir am 13. Juni feiern, hat der Allerweltspflanze ein Gedicht gewidmet: ‚Brennnessel, verkanntes Kräutlein, dich muss ich preisen. / Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen, / Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte, / entsprießend aus dem Schoß der guten Mutter Erde. / Nach ihnen nur brauchst Du Dich hinzubücken, / die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken, / als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen, / das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen, / selbst in noch dürft’ger Großstadt nahe dir am Wegesrande, / nimm’s hin, was rein und unverfälscht die gütige Natur / dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!‘“
Vor den Toren der Stadt: Drei Pflanzen für die kerngesunde Kräuterküche. In: Nürnberger Zeitung. 26. Mai 2009, Seite 3 .„Es liegen noch Hunderttausende von Minen in den Feldern, an Wegesrändern und Wasserstellen.“
Bartholomäus Grill: Die Eingeschlossenen von Malange. In: DIE ZEIT. Nummer 22, 28. Mai 1993, ISSN 0044-2070, Seite 9 (DIE ZEIT Print-Archiv, abgerufen am 5. Dezember 2017) .„Im Homburger Schlossgarten schaffte man im Jahr 1995 im oberen Teil des Parks die bunten Rabattenbeete entlang des Wegesrandes ab, um dort drei Teppichbeete nach historischem Vorbild zu gestalten.“
Die Kunst der Teppichbeete. In: Frankfurter Neue Presse. 23. Juli 2002, Seite 14 .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Wegesränder | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wegesränder | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wegesränder | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wegesrandes | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrands | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrande | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrand | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrand | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrand | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wegesrändern | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic |