Waterboarding de · NOUN
Pronunciation
- [ˈwɔːtɐˌbɔːdɪŋ]
- [ˈvɔːtɐˌbɔɐ̯dɪŋ]
- audio
Etymology
Bei dem Wort handelt es sich um eine seit Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts in Gebrauch gekommene Entlehnung aus dem gleichbedeutend englischen waterboarding ^(→ en), einer Ableitung zu dem seit 1610 bezeugten Wort waterboard ^(→ en) ‚gutter‘, welches wiederum ein Kompositum von water ^(→ en) ‚Wasser‘ und (wohl) von board ^(→ en) ‚Brett‘ ist.
Meanings
-
Foltermethode, bei der das Opfer eine Stoffmaske aufgesetzt oder einen Tuch vor Mund und Nase gelegt bekommt, und anschließend der Mund- und Nasenbereich über eine bestimmte Dauer mit Wasser begossen wird, so dass das Opfer für die Zeit der Dauer des Wasserflusses keine Luft mehr bekommt, Wasser einatmet und so an den Rand des Ertrinkens gebracht wird
„Chalid Scheich Mohammed wurde zwischen dem Nachmittag des 12. März 2003 und dem darauffolgenden Morgen insgesamt 65 Mal der Prozedur des Waterboardings ausgesetzt.“
So brutal folterte die CIA ihre Gefangenen. In: L’essentiel Online. 10. Dezember 2014 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„So hinterlassen teilweise physische Foltermethoden wie etwa das Waterboarding, bei dem die Opfer glauben, ertrinken zu müssen, kaum körperliche Spuren und sind schwer nachzuweisen.“
Sonja Wenger (Interviewerin), Juan Méndez (Interviewter): Folter: Neue Methoden, gleicher Schmerz. In: WOZ Online. Nummer 01/2012, 5. Januar 2012 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Selbst Obama hat ja zugegeben, dass das berüchtigte »Waterboarding« mit Folter gleichzusetzen ist.“
Kristina Milz (Interviewerin), Christian Fuchs (Interviewter): Der »Geheime Krieg« und der Nahe Osten: »Ein klarer Verfassungsbruch«. In: zenith – Zeitschrift für den Orient. Onlineausgabe. 3. Dezember 2013, ISSN 1439-9660 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Er hat 92 Videobänder zerstört, auf denen das wiederholte Waterboarding der beiden Terrorverdächtigen Chalid Scheich Mohammed und Abu Subaida dokumentiert war - entgegen der ausdrücklichen Anweisung, die Bänder ‚als Teil einer offiziellen Untersuchung‘ aufzubewahren.“
Tom Engelhardt: Die falschen Verbrechen. In den USA müssen Whistleblower ins Gefängnis, nicht aber die Täter, deren Taten sie enthüllen. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 10588, 12. Dezember 2014 (übersetzt von Niels Kadritzke), ISSN 1434-2561 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Es dauerte eine ganze Weile, bis die Medien hier und da auch andere Meinungen über Praktiken wie Waterboarding und Schlafentzug zu veröffentlichen begannen.“
William Greider: Spione im Weißen Haus. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 10384, 11. April 2014 (übersetzt von Niels Kadritzke), ISSN 1434-2561 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Die schwersten Vorwürfe: In ‚geheimen Gefängnissen‘ wurden Häftlinge bis zur Bewusstlosigkeit gequält, bis zu 180 Stunden lang wach gehalten und beim ‚Waterboarding‘ beinahe ertränkt.“
dpa: Bericht: CIA-Foltermethoden brutaler als bisher bekannt. In: Dolomiten Online. 10. Dezember 2014 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Kritiker verweisen darauf, dass Bush in seinen Memoiren selbst zugegeben habe, als Präsident gewisse Foltermethoden wie das sogenannte Waterboarding (simuliertes Ertränken) autorisiert zu haben.“
apa, dpa: Klagen gegen Bush: Ehemaliger US-Präsident sagt Besuch in Schweiz ab. In: Dolomiten Online. 7. Februar 2011 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Mit ‚Verdammt, macht es‘ gab Bush die Anweisung zum ‚Waterboarding‘, dem Simulieren von Ertrinken bei Verhören im Lager Guantánamo.“
Stefan Kuhn: Wirres Bush-Werk. In: Argentinisches Tageblatt Online. Nummer 31.797, 121. Jahrgang, 13. November 2010, Seite 4 (PDF, URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„Die Untersuchung der Leiche ergab laut dem Bericht, dass Yu während des sogenannten Waterboardings Wasser in die Lunge bekam, was schließlich zu seinem Tod führte.“
Johannes Korge: China: Ermittler sollen Verdächtigen bei Verhör ertränkt haben. In: Spiegel Online. 4. September 2013, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 4. September 2013) .„Sie alle waren mitverantwortlich für die grausame Beweissicherungsmethode, die an Waterboarding gemahnt und die schon 2001 in Hamburg zu einem Todesfall geführt hatte.“
Rolf Gössner: Bremer Brechmittel-Fall: Polizeipräsident übernimmt Verantwortung für Tod in der Wache. In: MiGAZIN – Migration in Germany. 7. März 2014 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .„In der fiktiven Szene wird Elio Di Rupo von Kriminellen in eine Industriebrache verschleppt, an einen Stuhl gefesselt und mit der Methode des sogenannten Waterboardings gefoltert.“
boc: Makabrer Spot von Greenpeace: Di Rupo Folteropfer der »Atom-Mafia«. In: GrenzEcho Online. 28. Juni 2012 (URL, abgerufen am 4. Februar 2015) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Water Boarding | Gender=Neut | alternative | lexicographic |
| Waterboardings | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Waterboarding | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Waterboarding | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Waterboarding | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Water-Boarding | Gender=Neut | alternative, rare | lexicographic |
Coordinates
Hypernyms
Folter · Foltermethode · simuliertes Ertränken · simuliertes Ertrinken · Wasserfolter · weiße Folter
Hyponyms
Waterboardingmethode · Waterboardingfolter
Translations (3)
vi trấn nước (Foltermethode) · fr waterboarding (Foltermethode) · en waterboarding (Foltermethode)