Wasen de · NOUN
Pronunciation
- rhymes aːzn̩
- audio
- [ˈvaːzn̩]
Meanings
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(mundartlich, outdated) Grasnarbe
„Gegen Bleichsucht wird empfohlen, in einer grasreichen Wiese einen Wasen auszustechen, in das Loch den Urin zu lassen und den Wasen umgekehrt wieder einzustampfen.“
Eduard Hoffmann-Krayer (Herausgeber): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Walter de Gruyter, 1930/31, Seite 1479 (Google Books, abgerufen am 15. Oktober 2016)„Wenn es ein Grasboden ist, wird zuerst nur der Wasen abgestochen, und einzeln auf die Seite gebracht.“
Johann Evangelist Fürst: Der verständige Bauer Simon Strüf. eine Familien-Geschichte : allen Ständen zum Nuzen und Interesse ; besonders aber jedem Bauer und Landwirthe in den Jahren zunehmender Theuerung ein Lehr- und Exempel-Buch. 1817, Seite 140 (Google Books, abgerufen am 15. Oktober 2016)„Woher man dann auch den Torff am allerfüglichsten brennende Rasen (cespites) nennet, so wohl in Aufsicht der Arbeit und Art, wie solcher ausgestochen wird, welche in einigen Landschafften auf gleiche Art bey beyderseits Wasen beobachtet wird, und wird der Torff auf eben die Art mit eisernen Werckzeugen ausgestochen, wie die gemeinen Gras-Wasen pflegen behandelt zu werden: theils aber wegen der vegetabilischen Materie, woraus beyderseits Wasen sowol der Torff- als Graß-Wasen bestehen, und welche solche zum brennen fähig machet.“
Joh. Hartm. Degneri, M.D. und Mitglieds der Acad. Nat. Curios. Physicalische und Chymische Erörterung vom Torf. Zum nützlich- und nöthigen Unterricht bey dem von Tag zu Tag sich mehr einfindenden Holtz-Mangel in Teutschland. Aus dem Lateinischen übersetzt. Fleischerische Buchhandlung, Franckfurt [sic!] und Leipzig 1760, Seite 155 (Google Books, abgerufen am 16. Oktober 2016)„Der Torf ist mit einer Schichte von Wasen und Moder-Erde bedeckt, welche entfernt werden müssen, ehe man das Stechen beginnt.“
Lorenz Zierl: Ueber Gewinnung und Benützung des Torfes in Bayern. Wolf, München 1839, Seite 55 (Der Autor wird von Google-Books angegeben, ist aber m. W. nur auf dem Schmutzblatt handschriftlich zu lesen, Google Books, abgerufen am 16. Oktober 2016)
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(outdated) Dampf^([2])
„Vielleicht erscheinen gewöhnliche Ausdünstungen der Erde meiner Hand nur darum als heißer Wasen, weil mein Kopf das fürchtet!“
G.C. Wagner: Natur-Wunder und Länder-Merkwürdigkeiten. Erster Theil, Berlin 1811, Seite 322 (Google Books, abgerufen am 16. Oktober 2016)
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Wasens | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wasen | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wasen | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wasen | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wasen | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wasen | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Wasen | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Wasen | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic |
Coordinates
Deriveds
Synonyms
Translations (5)
en vapor (veraltet: Dampf) · it cotica erbosa (mundartlich, veraltet: Grasnarbe) · en vapour (veraltet: Dampf) · en sod (mundartlich, veraltet: Grasnarbe) · it vapore (veraltet: Dampf)