Wahlverwandtschaft de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈvaːlfɛɐ̯ˌvantʃaft]
Etymology
im 17. Jahrhundert als Lehnübertragung von lateinisch affinitās ^(→ la) (Begriff der Chemie) ins Deutsche übernommen, seit Goethes Roman vorwiegend in übertragener Bedeutung Determinativkompositum aus den Substantiven Wahl und Verwandtschaft
Meanings
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(bildungsspr.) Gruppe von Personen, mit denen man sich aufgrund innerer Einstellung, und nicht aufgrund Geburt oder Heirat, eng verbunden fühlt
„Sie lebten in fröhlichen Wahlverwandtschaften, sich gegenseitig abstützend, etwas länger als drei Jahre.“
Gerhard Zwerenz: Berührungen. Geschichten vom Eros des 20. Jahrhunderts. Originalausgabe, Knaur, München 1983, ISBN 3-426-02505-1, Seite 154.„Oder sagen wir einfach und weniger brutal, daß meine Folgerungen richtiger waren als Volkmars Berechnungen und daß in der Tat zwischen Sophie und mir eine Art Wahlverwandtschaft bestanden hat.“
Marguerite Yourcenar: Der Fangschuß. Süddeutsche Zeitung, München 2004 (übersetzt von Richard M oering), ISBN 3-937793-11-9, Seite 49 f. Französisch 1939.„Berger verspürt eine Art Wahlverwandtschaft.“
Thomas Amos: Ernst Jünger. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-50715-1, Seite 30 .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Wahlverwandtschaft | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaft | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaft | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaft | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaften | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaften | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaften | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Wahlverwandtschaften | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic |