Vielweiberei de · NOUN
Pronunciation
- [fiːlvaɪ̯bəˈʁaɪ̯]
- audio
- rhymes aɪ̯
Etymology
Lehnübersetzung zu altgriechisch πολυγαμία (polygamia^☆) ^(→ grc). Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Meanings
-
festes Verhältnis mit mehreren Frauen in der gleichen Lebensphase
„Vielweiberei ist erlaubt und richtet sich nach dem Vermögen des Mannes.“
Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 59.„Erstaunlicherweise hörte die Vielweiberei jetzt nicht auf.“
Andreas Altmann: Frauen. Geschichten. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 72.„In kleinlicher Mißgunst klammerte sie sich an Äußerlichkeiten, warf ihm gewöhnliche Vielweiberei vor.“
Hugo Ball: Flametti oder vom Dandysmus der Armen. Aufbau, Berlin/Weimar 1989, ISBN 3-351-01401-5 , Zitat S. 115. Erstveröffentlichung 1918.„In den mohammedanischen Ländern, die ich kenne, sagt Vambéry, gibt es unter Tausenden kaum einen Hausherrn, der von der gesetzlich gestatteten Vielweiberei Gebrauch machte.“
Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 294. Norwegisches Original 1903.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Vielweiberei | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Vielweiberei | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Vielweiberei | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Vielweiberei | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Coordinates
Hypernyms
Translations (1)
en polygyny (festes Verhältnis mit mehreren Frauen in der gleichen Lebensphase)