Urbild de · NOUN
Pronunciation
- [ˈuːɐ̯ˌbɪlt]
- rhymes uːɐ̯bɪlt
- audio
Etymology
Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Meanings
- ursprüngliches, als Vorlage für eine künstlerische Wiedergabe dienendes Werk
-
ideales Vorbild mit typischen Merkmalen, Verkörperung eines Ideals
„Der Bauer verabschiedet uns unter dem Kreuzeszeichen: ein alter Mann mit weißem Haar, das Urbild eines Patriarchen.“
Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6 , Seite 78. Erstauflage 1988.„Es hatte eine Zeit gegeben, da war Thomas Lieven das Urbild eines ordentlichen Bürgers, abhold jeder Intrige, zugeneigt einem Leben voll Sicherheit, Ruhe und Bequemlichkeit.“
Johannes Mario Simmel: Es muß nicht immer Kaviar sein. Mit auserlesenen Kochrezepten des Geheimagenten wider Willen. Nikol, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86820-292-2, Seite 9. Erstveröffentlichung Zürich 1960.„Urbild stiller Verläßlichkeit und selbstverständlicher Redlichkeit, hatte er in über fünfzehn Jahren nicht einen einzigen Tag die Arbeit versäumt.“
Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 167.
-
(bei Abbildungen, rare) Element aus der Definitionsmenge, dem ein bestimmtes Element aus der Zielmenge zugeordnet wird
Sei f: ℤ→ ℤ,f(k)=k² eine Abbildung. Dann sind die Elemente 2 und -2 Urbilder des Elements 4 unter f.
Finden Sie alle Urbilder von 4 bezüglich f!
-
(bei Abbildungen) Teilmenge der Definitionsmenge, deren Elemente auf eine bestimmte Teilmenge der Zielmenge oder ein bestimmtes Element aus der Zielmenge abgebildet werden
Sei f: ℤ→ ℤ,f(k)=k² eine Abbildung. Dann ist die Menge 2,-2 das Urbild der Menge 4 (oder des Elements 4) unter f.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Urbildern | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Urbilde | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Urbilder | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Urbilder | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Urbilder | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Urbilds | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Urbild | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Urbild | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Urbild | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Urbildes | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Coordinates
Hypernyms
Hyponyms
Synonyms
Archetyp · Archetypus · Original
Translations (8)
hu őskép (Element aus der Definitionsmenge, dem ein Element aus der Zielmenge zugeordnet wird) · hu archetípus (ideales Vorbild mit typischen Merkmalen, Verkörperung eines Ideals) · fr modèle idéal (ideales Vorbild mit typischen Merkmalen, Verkörperung eines Ideals) · en preimage (Teilmenge der Definitionsmenge, deren Elemente auf eine bestimmte Teilmenge der Zielmenge abgebildet werden) · en inverse image (Teilmenge der Definitionsmenge, deren Elemente auf eine bestimmte Teilmenge der Zielmenge abgebildet werden) · fr œuvre originale (ursprüngliches, als Vorlage für eine künstlerische Wiedergabe dienendes Werk) · fr préimage (Element aus der Definitionsmenge, dem ein Element aus der Zielmenge zugeordnet wird) · fr image réciproque (Element aus der Definitionsmenge, dem ein Element aus der Zielmenge zugeordnet wird)