Unverächtlichkeit de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʊnfɛɐ̯ˌʔɛçtlɪçkaɪ̯t]
- audio
Etymology
Ableitung des Adjektivs unverächtlich zum Substantiv mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit
Meanings
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(rare) Eigenschaft, Respekt zu verdienen, nicht zu verachten zu sein
„In dieser Lage dürfen Vermutungen Unverächtlichkeit beanspruchen, eine ‚Kunst der Vermutung‘ im Sinne des Nikolaus von Kues wäre heute an ihrem Platze.“
Jörg Villwock: Die Weile der Ewigkeit. Kovač, 2000, ISBN 978-3-8300-0126-3, Seite 20 (Zitiert nach Google Books)„Daß er es tat, dafür waren Beweis genug seine Wiedergabe gewisser von Kretzschmar übernommener Lehren über die Unverächtlichkeit des Sinnlichen in der Kunst, und nicht nur in dieser […].“
Thomas Mann: Doktor Faustus. S. Fischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-10-400304-7, Seite 192 (Zitiert nach Google Books)„Die Eindeutigkeit, Bestimmtheit und die Unverächtlichkeit einer solchen Wahrheit und ihrer Verbreitung sind gerechtfertigt durch die Eindeutigkeit der politischen Frontstellung.“
Bernard Willms: Kritik und Politik. Suhrkamp, 1973, ISBN 978-3-518-07367-4, Seite 10 (Zitiert nach Google Books)„In der Kunst bestand eine Unverächtlichkeit des Sinnlichen.“
Jan Steinhaussen: Aristokraten aus Not und ihre "Philosophie der zu hoch hängenden Trauben". Königshausen & Neumann, 2001, ISBN 978-3-8260-1977-7, Seite 208 (Zitiert nach Google Books)„Gleichwohl hält auch sie an der Zulässigkeit und Unverächtlichkeit der Metaphysik fest.“
Franz Josef Wetz: Die Gleichgültigkeit der Welt. J. Knecht, 1994, ISBN 978-3-7820-0686-6, Seite 74 (Zitiert nach Google Books)
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Unverächtlichkeit | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Unverächtlichkeit | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Unverächtlichkeit | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Unverächtlichkeit | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |