männliche Person, die einem in den Gebirgen der westlichen Zentralsahara und der sich südlich anschließenden Sahelzone vorkommenden berberischen Volksstamm angehört
„Kraft des Einflusses dieser Herrscher drang Kenntnis des Christentums bis zu den Oasen tief in der Sahara vor, wovon man ein Zeugnis in der Tatsache hat, daß die Tuaregs jedwedes Opfer mit einem Wort bezeichnen, tafaske, das von dem Namen des christlichen Pascha- oder Osterfests abgeleitet ist.“ Peter Brown: Die Entstehung des christlichen Europa. C.H. Beck, München 1996 (Originaltitel: Divergent Christendoms: The Emergence of a Christian Europe, 200–1000 A.D., übersetzt von Peter Hahlbrock), ISBN 3-406-40519-3, Seite 111 (Zitiert nach Google Books) .
Im Originalsatz ist das Wort »tafaske« kursiv gesetzt.
„Den höchsten militärischen Rang, den ein Tuareg erreichen konnte, war ein Brigadechef (chef-goumier), dem eine Einheit (goum) unterstand.“ Marko Scholze: Moderne Nomaden und fliegende Händler. Tuareg und Tourismus in Niger. In: Beiträge zur Afrika-Forschung. LIT VERLAG, Berlin 2009, ISBN 978-3-8258-0716-0, Seite 136 (Zitiert nach Google Books) .
Im Originalsatz sind die eingeklammerten französischen Bezeichnungen kursiv gesetzt.
„Sie? Wer sind sie?[…] Sie, das war der Tuareg der Sahara, der malaiische Korsar, der Bandit aus den Abruzzen. Sie, nun, sie waren eben sie!“ Karl Arndt: Zeichner und Texte. Überlegungen zu Spielarten des Illustrierens im 20. Jahrhundert. In: Rosamunde Neugebauer (Hrsg.): Aspekte der literarischen Buchillustration im 20. Jahrhundert. Aus: Mainzer Studien zur Buchwissenschaft. 5. Band. Harrassowitz, Wiesbaden 1996, ISBN 3-447-03828-4, ISSN 0946-090X, Seite 63 (Zitiert nach Google Books).
„Wenn ein Tuareg betrachtet wird als der Typus eines Sahara-Nomaden par excellence, wie dies in unzähligen Publikationen¹¹⁹ getan wurde, so folgt daraus, dass ein Tuareg nur Nomade sein kann: Ein sesshafter Tuareg hingegen, wie er ja auch schon in der traditionellen Gesellschaft existierte, der aber verachtet war, kann folglich nur als ‚falscher‘ Tuareg betrachtet werden, ‚comme un Touareg »inauthentique«‘, als Ausdruck des Niedergangs und ‚de la perte d’une pureté originelle‘.“ Harald A. Friedl: Die Vertretbarkeit von Ethnotourismus am Beispiel der Tuareg der Region Agadez, Republik Niger (Westafrika) – Eine Evaluation aus Sicht der angewandten Tourismusethik. Doktorarbeit / Dissertation. GRIN Verlag, 2005, ISBN 978-3-638-41721-1, Seite 338 (Zitiert nach Google Books) .
Im Originalsatz sind die französischen Zitate kursiv gesetzt.
im nördlichen Burkina Faso, Niger, Mali, südlichen Algerien und südwestlichen Libyen sowie größeren Migrantengruppen in Tschad, Nigeria und Mauretanien von 1,5 Millionen Menschen gesprochene/r Berberdialekt/Berbersprache
„Nach diesem System verfahren der Dialekt von Ghat, das Zenatia des Mzab, das Zenaga und das Tuareg.“ Barbara Wenger: Lotos, Hand und zweimal Mond. Zu Kardinalzahlen und ihren Systemen in afroasiatischen Sprachen. 1. Auflage. Books on Demand, Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-8311-4116-6, Seite 92 (Zitiert nach Google Books) .
„Gleichzeitig hört man Tarifit im Rifgebirge, Tamazight im Mittleren Atlas, und Tuareg in der Sahara.“ Paul Stiles, Alison Bing, Paul Clammer, Anthony Sattin: Marokko. Deutsche Ausgabe, 2. Auflage. MairDumont, Ostfilden 2009, ISBN 978-3-8297-1641-3, Seite 35 (Zitiert nach Google Books) .