Torfstich de · NOUN
Pronunciation
- [ˈtɔʁfˌʃtɪç]
- audio
Etymology
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Torf und Stich
Meanings
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Abbau des Rohstoffs Torf, um ihn zu verbrennen oder in Gärtnereien einzusetzen
[Haspelmoor:] „Toni Drexler kennt wie kaum einer das renaturierte Moor. Als er ein Kind war, wurde das Gelände intensiv durch Landwirtschaft und Torfstich genutzt.“
Peter Bierl: Folge 10: Landschaft erzählt Geschichte. In: sueddeutsche.de. 16. August 2017, ISSN 0174-4917 (Bildunterschrift, URL, abgerufen am 13. März 2022) .„Ziel: artenreiche Wälder und Wiesen zu erhalten, die Moore zu renaturieren, die durch Torfstich und Entwässerung fast verschwunden waren.“
Christoph Schmidt-Lunau: Als Kalaschnikow gegen die Schrotflinte. In: taz.de. 13. September 2018, ISSN 2626-5761 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .„In großem Stil wurde Torf gestochen. Die Bevölkerung war arm. Die Torfstiche sorgten für Arbeit und damit auch für Brot.“
Bürmooser Moor - schlichte Schönheit. salzburg.orf.at, Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, Wien, Österreich, 17. September 2018, abgerufen am 13. März 2022.
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Ort/Loch in der Erde, an dem [1] durchgeführt wird/wurde
„Helmut Salzinger und sein Hund gehen einen verbotenen Grenzweg am Moorrand entlang, dabei entdecken sie: »Nach Nordosten erstrecken sich jetzt die Torfstiche mit ihrem ausgedehnten System von Gräben, Wällen, Wegen und zum Trocknen gestapelten Torfsoden, alles Braun in Braun.«“ […]
Helmut Höge: Ein Versuch, nichts zu erzählen. In: taz.de. 15. Oktober 2006, ISSN 2626-5761 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .„Die Maschine legte über 110 Torfwälle und zehn Stauwehre aus Stammholz und Torf an. Im großen Torfstich grub der Bagger drei große Torfwälle, die bis zu 50 Meter lang waren, um einen Wasserrückhalt zu erzeugen.“
Anja Brandstäter: Lebensraum Natur – Der Reichtum der Moore. In: sueddeutsche.de. 5. Mai 2017, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .[Naturschutzgebiet "Gilchinger Wildmoos":] „Im Bereich der trockeneren Torfstiche hat sich eine Heidevegetation mit Torfmoosen, Rohrkolben und Seggen durchgesetzt.“
Patrizia Steipe: Gilching: Dornröschenschlaf im Toteiskessel. In: sueddeutsche.de. 20. Februar 2022, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .[Weichser Moos:] „Nach dem Abbau wurden die Torfstiche mit Lehm oder auch Bauschutt verfüllt.“
Sonja Siegmund: Rundgang mit Naturschützern: Zu wenige Kräuter im geschützten Torfmoor. In: sueddeutsche.de. 28. Juli 2017, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .„Unbeweglich steht er. Mitten im See, der mal ein Torfstich war und nun einer von vielen hundert Blinddärmen des Flusses ist. Der Reiher steht da, worauf auch immer, 30 Meter entfernt im stillen, unbewegten Wasser und tut so, als hätte er unser Kajak nicht bemerkt“ […].
Sven-Michael Veit: Wo wilde Wasser bergauf fließen. In: taz.de. 8. Oktober 2005, ISSN 2626-5761 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .„Bei der kleinen Stadt Loitz haben sich ehemalige Torf-Abbauflächen, sogenannte Stiche, mit Wasser gefüllt und sind über Zugänge mit der Peene verbunden. Die Torfstiche selbst stehen allerdings unter Naturschutz und dürfen nicht mit Booten befahren werden.“
Naturpark Peenetal: Im Boot zu den Bibern. In: Norddeutscher Rundfunk. 28. August 2019 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .„Wanderungen durch das Hochmoor“ – […] „»Man kann dort auch den Torfstich beobachten, der vor einigen hundert Jahren dort stattgefunden hat, und es gibt auch eine Plattform, wo man ein Teilstück des Moores begehen kann, ohne das man versinkt, also das ist eine Holzplattform.«“
„Daheim is’ fein“ – Ödensee: Wandern in der Hochmoor-Idylle. steiermark.orf.at, Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, Wien, Österreich, 25. Juni 2020, abgerufen am 13. März 2022.„Aus dem vor Jahrzehnten aufgelassenen Torfstich im Hochmoor ist ein interessanter Naturpark entstanden, zugleich ein internationales Schutzgebiet für bedrohte Pflanzen- und Tierarten.“
Naturpark Schremser Moor. noev1.orf.at, Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, Wien, Österreich, abgerufen am 13. März 2022.„Die heutigen Wasserflächen, in denen sich so viele Vögel wohlfühlen, haben sich in den Vertiefungen der Torfstiche gebildet.“
Matthias Köpf: SZ-Serie: Urlaub daheim: Zeit für Azurjungfer und Drachenwurz. In: sueddeutsche.de. 23. Juli 2021, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 13. März 2022) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Torfstiche | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Torfstiche | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Torfstiche | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Torfstiche | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Torfstichs | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Torfstiches | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Torfstichen | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Torfstich | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Torfstich | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Torfstich | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Synonyms
Translations (3)
en peat ditch (Ort/Loch in der Erde, an dem der Abbau von Torf stattfindet/stattfand) · en peat cutting (Abbau des Rohstoffs Torf) · en peat patch (Ort/Loch in der Erde, an dem der Abbau von Torf stattfindet/stattfand)