Textdeckung de · NOUN
Pronunciation
- [ˈtɛkstˌdɛkʊŋ]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus Text und Deckung
Meanings
-
(speziell Sprachstatistik) Menge der Wörter eines Textes, die man kennt, wenn man einen bestimmten Wortschatz beherrscht
„Mit den 1000 Wörtern des Grundwortschatzes lassen sich mindestens 80% Textdeckung erreichen.“
Computerunterstütztes Lernen„KUML und KUMV geben die Textdeckung der laufenden beziehungsweise der verschiedenen Wörter wieder.“
Inger Rosengren: Ein Frequenzwörterbuch der deutschen Zeitungssprache. Bd. 1, 2. Gleerup, Lund 1972/77. ISBN 91-40-04470-X. Zitat: Band I, Einleitung, S. XXXVII. Abkürzung aufgelöst. KUML: Textdeckung der laufenden Wörter; KUMV: Textdeckung der verschiedenen Wörter.„Solche Auswertungen braucht man einerseits zur Erstellung von Wortschatzminima, das Anwachsen der »Textdeckung«, die mit einer gegebenen Anzahl von x häufigsten Wörtern erreicht wird, wird von der Quantitativen Linguistik jedoch auch als eigene Fragestellung untersucht und weist eine charakteristische Kurve auf.“
Sebastian Kempgen: Russische Sprachstatistik. Systematischer Überblick und Bibliographie. Sagner, München 1995, Seite 49. ISBN 3-87690-617-2.„Der so genannte Grundwortschatz umfasst in seinem Kernbereich die 1000 bis 1200 häufigsten Wörter, die je nach Textsorte eine Textdeckung von 70 bis über 90 % erreichen (Krohn 1992, 166 ff.).“
KARL-HEINZ BEST: Unser Wortschatz. Sprachstatistische Untersuchungen, S. 37
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Textdeckung | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Textdeckung | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Textdeckung | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Textdeckung | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |