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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Teigausbeute de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈtaɪ̯kʔaʊ̯sˌbɔɪ̯tə]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum (Zusammensetzung) der Substantive Teig und Ausbeute

Meanings

  1. (Bäckerhandwerk, jargon) dimensionslose Zahl, die das Verhältnis der Menge des gesamten Teigs zum eingesetzten Mehl beschreibt
    • „Spricht man z.B. von einer Teigausbeute von 170 bedeutet dies, dass auf 1 kg Getreidemahlerzeugnisse (Mehle, Schrote, Flocken) 700ml Wasser zugegeben wurden.“ Teigausbeute. brotkruemel.com, „Zeller Mühle“ Huber GmbH, Ottersweier, Deutschland, abgerufen am 14. November 2020.
    • „Deutlich langsamer war die Hefevermehrung bei den Teigen mit einer Teigausbeute von 200 bei 22 °C. Die höchsten Hefekoloniezahlen wurden bei Teigen mit einer Teigausbeute von 160 und Gärtemperaturen von 35 °C erreicht.“ Mitteilungen aus dem Gebiete der Lebensmitteluntersuchung und Hygiene. 84, Drucksachen- und Materialzentrale, 1993, Seite 363 (Zitiert nach Google Books)
    • „Mehr Wasser im Teig bedeutet weniger Mehl pro Kilogramm Brot. In Krisenzeiten sind also Teige mit einer hohen Teigausbeute gefragt, etwa Ciabatta oder Roggenbrote.“ Lutz Geißler: Brotbacken in Krisenzeiten. ploetzblog.de, Plötzbrot – Im Dienste guten Brotes GmbH, Sehmatal-Cranzahl, Deutschland, 28. März 2020, abgerufen am 14. November 2020.
    • Bei der Teigausbeute vernachlässigen Bäcker bei Brotteigen aus Gründen der Vereinfachung die Zugabe von sonstigen Zutaten, wie Salz oder Hefe.
    • Je höher die Teigausbeute, um so größer ist die Menge des zugesetzten Wassers zum Mehl und um so weicher ist der Teig.
    • „Das in den Rezepten verwendete Anstellgut für Sauerteige hat immer eine Teigausbeute von 200.“ Lutz Geißler, Björn Hollensteiner: Brotbackbuch Nr. 2. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2018, ISBN 978-8186-0118-8, Seite 15
    • „Die Schwankungen in der Teigausbeute bei Weizenmehlen sind recht groß.“ Max Paul Neumann, Paul Pelshenke: Brotgetreide und Brot. Parey, 1943, Seite 306 (Zitiert nach Google Books)
    • „Das Wasseraufnahmevermögen eines Mehles äußert sich in der „Teigausbeute“.“ Karl Heinrich von Buchka: Das lebensmittelgewerbe v. 3. 3, Akademische Verlagsgesellschaft m. b. h., 1918, Seite 114 (Zitiert nach Google Books)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Teigausbeuten Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Teigausbeuten Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Teigausbeuten Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Teigausbeuten Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Teigausbeute Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Teigausbeute Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Teigausbeute Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Teigausbeute Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
TA Abbr=Yes, Gender=Fem sense_index:1 lexicographic