Steueraufkommen de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃtɔɪ̯ɐˌʔaʊ̯fkɔmən]
- audio
Etymology
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Steuer und Aufkommen
Meanings
-
Einnahmen des Staates (in Deutschland also Bund, Länder und Kommunen) durch Steuern
„Über ein Drittel der Arbeitsplätze im Jura befinden sich im industriellen Sektor, deutlich mehr als im Schweizer Durchschnitt. Doch das führt nicht automatisch zu einem hohen Steueraufkommen, […].“
Rolf Dietrich: Anpassungen im Finanzausgleich – Der Kanton Jura steht vor grossen Problemen. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 7. Mai 2019 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Ob Menschen trotz Grundsicherung [beim bedingungslosen Grundeinkommen] arbeiten und damit ebenfalls zum Steueraufkommen beitragen, kann jetzt zur Halbzeit [des Tests] in Helsinki noch niemand sagen.“
Sabine Adler: Stimmen zum Testlauf – Finnland probiert das bedingungslose Grundeinkommen. In: Deutschlandradio. 4. Oktober 2017 (Deutschlandradio Kultur / Berlin, Sendereihe: Studio 9, URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Bei den Selbständigen und Gewerbetreibenden […] sank das Steueraufkommen – um etwa einen Prozentpunkt.“
Bilanz 2018 – Thüringer Finanzämter nehmen 7,2 Milliarden Euro an Steuern ein. In: Mitteldeutscher Rundfunk. 9. April 2019 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Über die folgende Zahl dürfte auf der Bundesfinanzminister zunächst staunen, um sich dann zu ärgern: Unternehmen in Deutschland tragen gerade mal 2,6 Prozent zum gesamten Steueraufkommen bei.“
Sandra Pfister: Deutschland ist ein Niedrigsteuerland. In: Deutschlandradio. 7. September 2009 (Deutschlandfunk/Köln, URL, abgerufen am 5. Juni 2024) .„[Bundesfinanzminister Olaf] Scholz betont […], dass das Steueraufkommen [der Grundsteuer] insgesamt gleich bleiben soll.“
Grundsteuer: Scholz kommt Bayern entgegen. In: Bayerischer Rundfunk. 23. April 2019 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„[…] Laut Statistischem Bundesamt lag das Steueraufkommen in Deutschland 2018 bei rund 776 Milliarden Euro.“
Michael Bröning: Grenzen sind doch gut. Wer möchte, dass es solidarisch und gerecht zugeht, sollte den Nationalstaat nicht verachten. In: chrismon. Nummer 07/2019, Seite 38 .„Nie zuvor war es so einfach, sein Vermögen in Steueroasen umzuleiten. Dies wiederum hat Folgen für das Steueraufkommen, das zunehmend aus der Besteuerung von Löhnen und Konsum stammt und weniger aus der Besteuerung von Kapital und Finanzgeschäften.“
Martina Frietsch: Kapitalismus – Schneller, mehr, gieriger: Turbokapitalismus. In: Westdeutscher Rundfunk. 6. November 2017 (Sendereihe: Planet Wissen, URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Das Steueraufkommen der EU-Staaten ergibt sich zu fast einem Viertel aus der Einkommenssteuer der Bewohner, wohingegen die Unternehmenssteuern nur rund sieben Prozent ausmachen.“
Studie zur Einkommenssteuer: Wettstreit um Europas Superreiche. Die EU-Staaten buhlen um besonders reiche Bürger und unterbieten sich gegenseitig bei der Besteuerung. Dabei verzichten sie auf Einnahmen in Millionenhöhe. In: Bayerischer Rundfunk. 3. April 2019 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„»[…] Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und der Staat muss für Sicherheit sorgen. DFL und Bundesliga bezahlen Steuern. Von diesem Steueraufkommen ist Sicherheit nun einmal zu finanzieren.« [Boris Pistorius, Innenminister von Niedersachsen]“
Radio Bremen berichtet heute: Bremen weiterhin ohne Unterstützung im Streit um Polizeikosten zu Hochrisikospielen in der Bundesliga. In: Radio Bremen. 16. Mai 2017 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Die Gemeinde Wohlen kämpft seit Jahren mit finanziellen Problemen. Die Gemeinde gilt als strukturschwach, weil sie ein tiefes Steueraufkommen pro Kopf ausweist.“
Aargau Solothurn – Wohlen: Ein klares Nein zu höheren Steuern. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 24. November 2013 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .„Es ist eigentlich überraschend, dass die Erbschaftssteuer so starke politische Kontroversen mit sich bringt. Denn wenn man einmal genauer hinschaut, dann sieht man, dass es eine Steuer ist, die nur einen sehr geringen Anteil am Steueraufkommen insgesamt ausmacht.“
Jens Beckert: Unverdientes Vermögen – Die Soziologie des Erbrechts. In: Südwestrundfunk. 16. November 2008 (URL, abgerufen am 9. Juli 2019) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Steueraufkommens | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Steueraufkommen | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic |
Coordinates
Steuereinnahme · Staatseinnahme
Translations (2)
en tax revenue (Einnahmen des Staates (in Deutschland also Bund, Länder und Kommunen) durch Steuern) · fr recettes fiscales (Einnahmen des Staates (in Deutschland also Bund, Länder und Kommunen) durch Steuern)